Neurologie

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PFO-Verschluss nicht als Prophylaxe empfohlen: Offenes Foramen ovale verursacht keine Migräne

In den letzten Jahren wurde diskutiert, ob ein offenes Foramen ovale (PFO) mit dem Auftreten einer Migräne verbunden ist. In der Folge wurden mehrere Therapiestudien zum interventionellen PFO-Verschluss als Migräneprophylaxe begonnen – anscheinend umsonst, denn der Zusammenhang wurde nun widerlegt. M. Busch 2008;8 (7): 66
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Ausweitung des Zeitfensters: Thrombolyse auch nach 4,5 Stunden noch sicher

Wirksamkeit und Sicherheit der intravenösen Thrombolyse waren bisher nur für die ersten drei Stunden nach Beginn der Schlaganfallsymptome belegt. Die ECASS-III-Studie zeigte nun, dass ein größerer Spielraum möglich ist. F. Masuhr 2008;8 (7): 70
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Bei Herzerkrankungen auch ans Hirn denken: Chronische KHK als Demenzprädiktor?

Die Datenlage war bisher widersprüchlich: Hat eine KHK auch Einfluss auf kognitive Funktionen? Eine neue Auswertung der Whitehall-2-Studie bejaht diesen Zusammenhang. Außerdem scheint eine chronische KHK Vorhersagewert für die Entwicklung einer Demenz zu haben. J. Aumiller 2008;8 (5): 25-26
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Weniger Schlaganfälle und Herzinfarkte: Gesunde Ernährung senkt auch das Langzeitrisiko

Frauen, die eine salzreduzierte und fettarme Ernährung mit wenig Fleisch und reichlich pflanzlichen Nahrungsmitteln einhielten, hatten in einer großen prospektiven Kohortenstudie ein verringertes Langzeitrisiko für Schlaganfall oder Herzinfarkt. M. Busch 2008;8 (4): 57-58
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ASS plus Dipyridamol oder Clopidogrel nach Schlaganfall: Was ist die beste Sekundärprophylaxe?

ASS plus Dipyridamol oder Clopidogrel – was ist optimal in der Sekundärprävention des ischämischen Schlaganfalls? Und kann die zusätzliche Gabe eines Sartans weitere Schlaganfälle verhindern? Diesen Fragen ging die bisher größte klinische Schlaganfallstudie PRoFESS an über 20000 Patienten nach. Die Ergebnisse überraschten: Entgegen den Erwartungen konnte die Kombination nicht gegen Clopidogrel gewinnen. Das Sartan blieb unwirksam. D. Einecke 2008;8 (4): 8-9
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Schlaganfall-Sekundärprophylaxe nach der PRoFESS-Studie: Was sind die Konsequenzen für die praktische Therapie?

Interview mit Professor Dr. med. Hans-Christoph Diener D. Einecke 2008;8 (4): 9
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Prävention von Hirninfarkten bei Vorhofflimmern: Noch keine Alternative zu Vitamin-K-Antagonisten

Cumarine reduzieren das Schlaganfallrisiko bei Patienten mit Vorhofflimmern um 60-70%. Allerdings gelingt selbst in kontrollierten Studien die Einstellung auf die gewünschte Ziel-INR nur bei zwei Drittel der Patienten. Eine Antikoagulation ohne regelmäßige Kontrolle und Dosisanpassung wäre deshalb wünschenswert. F. Masuhr 2008;8 (2): 48-49
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Marker für zerebrale Mikroangiopathie nachgewiesen - Nierenerkrankung: Droht Gefahr fürs Gehirn?

Eine eingeschränkte glomeruläre Filtrationsrate ist mit einer erhöhten kardiovaskulären Morbidität und Mortalität assoziiert. Nun zeigte sich, dass häufig auch eine zerebrale Mikroangiopathie vorliegt. Diese ist ein Risikofaktor für Schlaganfälle, kognitive Störungen und die Entwicklung einer Demenz. F. Masuhr 2008;8 (1): 38-39
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Sekundärprävention des ischämischen Schlaganfalls – neue Empfehlungen aus den USA

Die amerikanische Herzgesellschaft (AHA) und die amerikanische Schlaganfallgesellschaft (ASA) haben ihre Leitlinien zur Sekundärprävention des Schlaganfalls nach ischämischem Insult und transienter ischämischer Attacke (TIA) aktualisiert. H.-C. Diener (2008)
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