Neurologie

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Schlaganfall, Demenz, Hirntumor: Wann welches Statin bei neurologischen Patienten?

Derzeit ist der Einsatz von Statinen zur Risikoreduktion für Gefäßerkrankungen nur bei KHK-Patienten nachgewiesen. Ob Statine generell zur Sekundärprophylaxe des Schlaganfalls indiziert sind, bleibt zu belegen. Studien zu Demenz, Hirntumoren und neuroimmunologischen Erkrankungen müssen abgewartet werden. Neben cholesterinunabhängigen Effekten auf Gefäßwand, Thrombozyten und Entzündungszellen finden sich Hinweise dafür, dass Statine auch im Hirnparenchym selbst protektive Wirkungen entfalten können. Dr. med. C. Kovats, Neurologie, Krankenhaus München-Harlaching 2002;2 (Sonderheft_1): 54
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Asymptomatische zerebrale Mikroembolien: Schlaganfall-Frühwarnung per Dopplersonographie

Mit modernen Ultraschallgeräten ist es heute möglich, asymptomatische Mikroembolien transkraniell in den Hirnarterien nachzuweisen. Solche Mikroembolien haben prognostische Bedeutung: Je häufiger sie auftreten, desto größer ist die Gefahr eines großen Schlaganfalls. (DE) 2002;2 (Sonderheft_1): 63
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Statement: Gemeinsam gegen den kardiogenen Hirn-GAU

Editorial von Prof. Dr. med. Roman Haberl zum Heft 6/2002 mit dem Schwerpunkt Kardiogene Embolien Prof. Dr. Roman Haberl 2002;2 (6): 1
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Diagnostik, Therapie und Prävention: Zerebrales Embolierisiko bei kardialen Erkrankungen

20–40% aller ischämischen Schlaganfälle sind bedingt durch eine kardiogene oder aortogene Embolie. Direkte Emboliequellen (Thromben, Endokarditis, Tumoren) und Embolieprädispositionen (z. B. Vorhofflimmern, Aortenplaques, offenes Foramen ovale) mit unterschiedlicher Kausalzusammenhangswahrscheinlichkeit sind zu unterscheiden. Ergiebigste diagnostische Maßnahme ist die transösophageale Echokardiographie. Die Art der sekundärpräventiven Therapieform sollte nach Abwägen von Nutzen und Risiko in Abhängigkeit von der gefundenen potenziellen Emboliequelle, der Wahrscheinlichkeit eines Kausalzusammenhangs und der individuellen Patientensituation ausgewählt werden. Eine primärpräventive Therapie mit Antikoagulantien ist nur indiziert, wenn das künftige Embolierisiko das Blutungsrisiko unter Therapie eindeutig übersteigt Prof. Dr. med. Wolfgang von Scheidt 2002;2 (6): 14-21
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Vitamin-K-Antagonisten in der Prophylaxe des ischämischen Schlaganfalls: Wann, bei wem, wie und wie lange?

Vitamin-K-Antagonisten stellen bis heute die Grundpfeiler jeder langfristigen antithrombotischen Therapie dar. Eine Behandlung ist stets eine Gratwanderung zwischen erwünschtem antithrombotischen Effekt und dem Auftreten von Blutungskomplikationen. Im Folgenden soll eine Übersicht über die wichtigsten Indikationen zur Antikoagulation bei Erkrankungen mit erhöhtem Schlaganfallrisiko gegeben werden. Dr. med. Jürgen Bardutzky, Dr. med. Rainer Kollmar und Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Schwab 2002;2 (6): 22-30
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Paradoxe Embolie bei offenem Foramen ovale: Ist ein Verschluss möglich, sinnvoll, indiziert?

Der Verschluss eines offenen Foramen ovale nach paradoxer Embolie wird sehr kontrovers diskutiert. Einerseits wäre dies eine kausale Therapie. Andererseits aber: Wann weiß man mit Sicherheit, dass es sich ursächlich um eine paradoxe Embolie gehandelt hat? Immerhin hat jeder Dritte ein offenes Foramen ovale. Was für und gegen diese Behandlung spricht und welche Patienten dafür überhaupt infrage kommen, ist Gegenstand dieses Pro-Kontra-Forums. 2002;2 (6): 8-10
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Schlechte Prognose bei lakunären Hirninfarkten: Bei fast jedem Vierten nehmen die Lähmungen zu

Bei Hirninfarkt-Patienten mit schweren motorischen Ausfällen kommt es etwa in einem Viertel aller Fälle zu einer Zunahme der Lähmungen im klinischen Verlauf. Bei der Mehrzahl dieser Patienten lassen sich subkortikale, insbesondere lakunäre Infarkte nachweisen. Dr. med. H. Audebert, Abt. für Neurologie, Krankenhaus München-Harlaching 2002;2 (4): 47
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Erhöhte Hirnblutungsgefahr?

Selektive Serotonin-Reuptakehemmer (SSRI) sind in der Behandlung der Depression wegen ihrer guten Verträglichkeit und ihren geringen kardialen Nebenwirkungen weit verbreitet. In letzter Zeit finden sich zunehmend Fallberichte und Studien, die über einen Zusammenhang mit Blutungskomplikationen berichten. Dr. med Birgit Walz, Abt. für Neurologie, Krankenhaus München-Harlaching 2002;2 (4): 50-52
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Kinder und Schlaganfall: Diagnose bei jungen Patienten oft übersehen!

Auch Kinder kann der Schlag treffen, und das gar nicht so selten. Immerhin erleiden etwa 200–300 Kinder jährlich einen Schlaganfall, die Dunkelziffer nicht mitgerechnet. Doch die Diagnose Schlaganfall wird bei Jugendlichen häufig von den Ärzten nicht ausreichend berücksichtigt. 2002;2 (4): 73
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Hypertoniker mit TIA, Schlaganfall und vaskulärer Demenz: Blutdrucksenkung ist das A und O

Der Schlaganfall stellt die dritthäufigste Todesursache in Deutschland dar. Wichtigster Risikofaktor ist die Hypertonie. Der Nutzen der antihypertensiven Therapie für die Schlaganfallverhinderung ist durch viele Interventionsstudien belegt. Bei wirksamer Blutdrucksenkung kommt es innerhalb von zwei bis drei Jahren zur Risikoreduktion für tödliche und nichttödliche Schlaganfälle um etwa 40%. Die Wirkung von Betablockern, Diuretika, Kalziumantagonisten und ACE-Hemmern in der Primärprävention des Schlaganfalls bei Hochdruckpatienten kann in allen Altersgruppen als belegt angesehen werden. Prof. Dr. med. Joachim Schrader, Dr. med. Stephan Lüders 2002;2 (3): 30-36
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Demenz und Alzheimererkrankung: Homozystein ist Risikofaktor, Konsequenz bleibt unklar

Es ist bekannt, dass Patienten mit kardiovaskulären Risikofaktoren und einem Schlaganfall in der Vorgeschichte ein erhöhtes Risiko für eine vaskuläre Demenz und Alzheimererkrankung haben. Homozystein wurde in letzter Zeit als ein wesentlicher Gefäßrisikofaktor entdeckt. Dies führte zu der Hypothese, dass ein erhöhtes Homozystein auch ein Risikofaktor für Demenz und Alzheimererkrankung sein könnte. Trotz eines nachgewiesenen positiven Zusammenhangs ist ein Homozysteinscreening derzeit aber nicht indiziert. Dr. med. Thomas Heveling, Neurologische Klinik Harlaching, München 2002;2 (3): 61
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Leichter Alkoholkonsum reduziert das Demenzrisiko: Ein bis drei Drinks helfen dem Gehirn auf die Sprünge

Spötter sagen, dass die präventiv Tätigen alles verbieten wollen, was Spaß macht. Nimmt man die jetzt von Ruitenberg und Mitarbeitern vorgelegten Daten der Rotterdam-Studie, so gilt das für den Alkohol nicht – allerdings nur „light to moderate“! Das Problem wird sein, die richtige Dosierung bei diesem potenziellen Suchtmittel zu finden. Prof. Dr. med. Peter Schwandt 2002;2 (2): 57-58
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Neue Organisation der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe: Vorstand und Stiftungsrat stellen sich vor

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hat sich personell verändert. Der Vorstand der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe wird zukünftig aus Dr. Brigitte Mohn (als Vertreterin der Familie Mohn) sowie maximal zwei Wirtschafts- und zwei Medizinvertretern bestehen. Die Anzahl der Vorstandsmitglieder kann zwischen drei und fünf Personen variieren. 2002;2 (2): 77
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Erfolgsrezept in der Schlaganfall-Rehabilitation: Interdisziplinär und so früh wie möglich

Aufgrund der Altersstruktur der Bevölkerung ist mit einer stetigen Zunahme der Zahl von Schlaganfallpatienten zu rechnen. Neben den individuellen Schicksalen ist auch die sozioökonomische Bedeutung enorm. Amerikanische Autoren schätzen die direkten Kosten in den USA zwischen 11 und 17 Milliarden US-Dollar/Jahr. Dr. med. M. Stoll, Prof. Dr. med. E. Koenig 2002;2 (1): 32
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Schlaganfall-Sekundärprävention: Ist Marcumar „light“ genauso sicher wie ASS?

Die kürzlich publizierte WARS-Studie zeigte gleiche Wirksamkeit von ASS und Warfarin in der Sekundärprophylaxe des Schlaganfalls, ohne dass das Blutungsrisiko unter der oralen Antikoagulation erhöht war. Kann diese eine echte Alternative sein, wenn Schlaganfallpatienten ASS nicht vertragen? Dr. med. Barbara Eisenburg 2002;2 (1): 44
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Offenes Foramen ovale und/oder Vorhofseptumaneurysma: Wann droht das Apoplex-Rezidiv?

Ein persistierendes Foramen ovale und ein Vorhofseptumaneurysma werden als Ursache ansonsten ungeklärter Hirninfarkte angesehen. Es gibt aber nur wenige Informationen über ihre Auswirkungen auf das Risiko eines Schlaganfallrezidivs. Neurologen des Sainte-Anne Hospitals der Universität Paris untersuchten jetzt die Risiken wiederkehrender zerebrovaskulärer Ereignisse im Zusammenhang mit diesen Herzanomalien. Prof. Dr. med. Curt Diehm 2002;2 (1): 46
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Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe: 01805/093 093 – die neue Servicenummer

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hat ein neues Service- und Beratungszentrum. 2002;2 (1): 72
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