Nephrologie

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Niereninsuffizienz und Schwangerschaft: Engmaschige Kontrollen sind Pflicht

Chronische Nierenerkrankungen bei Schwangeren stellen eine Gefährdung für Mutter und Kind dar. Mit sinkender glomerulärer Filtrationsrate (GFR) steigt das Risiko für eine komplikationsträchtige Frühgeburt. „Darüber hinaus kann auch eine permanente Verschlechterung der mütterlichen Nierenfunktion auftreten“, so Prof. Thomas Sitter, München. Für den betreuenden Arzt ist das Vorliegen einer chronischen Niereninsuffizienz eine besondere Herausforderung. Dr. med. Peter Stiefelhagen 2007;7 (8): 22
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Polyzystische Nierenerkrankung: Ist eine kausale Therapie in Sicht?

Sie ist mit einer Inzidenz von 1:500 bis 1:1000 die am häufigsten vererbte Nierenerkrankung, verläuft schleichend und führt in bis zu 10% der Fälle zum terminalen Nierenversagen. Die Rede ist von der autosomal-dominanten polyzystischen Nierenerkrankung. Auch wenn derzeit noch keine kausale Therapie zur Verfügung steht, zeigte sich Prof. Rudolf B. Wythrich, Zürich, im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen optimistisch. Dr. med. Peter Stiefelhagen 2007;7 (8): 24
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Therapiestudien zur Hypertonie: Der praktische Nutzen bleibt auf der Strecke

Bei kaum einem Krankheitsbild sind so viele Therapiestudien durchgeführt worden wie bei der arteriellen Hypertonie. Trotzdem bleiben viele Fragen zur Patientenversorgung unbeantwortet, wie auch die aktuellen Diskussionen mit dem IQWiG zeigen. Deshalb ist eine öffentlich finanzierte Versorgungsforschung unverzichtbar. Dr. med. Peter Stiefelhagen 2007;7 (8): 25
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Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen: Stratifizierung des koronaren Risikos

Chronische Nierenerkrankungen sind in allen Stadien mit einem bedeutsamen Risiko für die Entwicklung kardiovaskulärer Erkrankungen behaftet. So versterben die meisten chronisch nierenkranken Patienten deutlich vor Erreichen einer terminalen Niereninsuffizienz vorwiegend an kardialen Todesursachen. Diese hohe Komorbidität ist insbesondere auch ein Problem für die Patienten, bei denen eine Nierentransplantation durchgeführt werden soll bzw. wird, da diese sowohl perioperativ als auch danach ein erhebliches kardiales Risiko zu tragen haben. H. Reinecke, B. Kutkuhn, G. Breithardt, H. Pavenstädt, E. Brand 2007;7 (8): 28-31
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Akutes Nierenversagen: Nierenersatzverfahren – welche Neuigkeiten gibt es?

Das akute Nierenversagen beim schwerkranken Patienten ist mit einer hohen Mortalität, einer verlängerten Krankenhausverweilzeit und mit einem geringeren Rehabilitationsgrad bei Entlassung verbunden. Ein hoher Anteil dieser Patienten benötigt während des Krankenhausaufenthaltes ein Nierenersatzverfahren, sodass seit Jahren eine lebhafte Diskussion über die ideale Nierenersatztherapie geführt wird. U. Kuhlmann, J. Hoyer 2007;7 (8): 32-34
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Chronische Niereninsuffizienz: Anämietherapie – Risikoreduktion oder Risikoerhöhung?

Seit etwa 20 Jahren steht rekombinantes humanes Erythropoietin (rhEPO) für die Anämiebehandlung bei chronisch niereninsuffizienten Patienten zur Verfügung. Eine Reduktion des Hb-Wertes ist bei Nierenkranken ein statistisch signifikanter Risikofaktor für die Progression des Nierenfunktionsverlustes und damit der Mortalität, wobei die Höhe des Risikos proportional zum Grad der Anämie ist. K.-U. Eckardt 2007;7 (8): 35-38
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ACE-Hemmer/AT1-Blocker: Welches Mittel empfiehlt sich aus nephrologischer Sicht?

Mit der Zulassung von Captopril durch die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) im Juni 1981 begann ein neues Kapitel in der Behandlung der arteriellen Hypertonie. J. T. Kielstein 2007;7 (8): 40-43
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ACE-Hemmer/AT1-Blocker: Welches Mittel empfiehlt sich aus kardiologischer Sicht?

Die beiden Substanzklassen ACE-Hemmer (ACEI) und AT1-Rezeptorblocker (ARB) nehmen eine zentrale Rolle in der Behandlung verschiedener Erkrankungen entlang des kardiovaskulären Kontinuums ein. Die Frage, welche Medikamentengruppe für welchen Patienten geeignet ist, soll in diesem Beitrag anhand der aktuellen Studienlage erläutert werden. J. Schmidt, E. Friedrich, M. Böhm 2007;7 (8): 44-48
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Musterknaben am Pranger: Achtbare Erfolge, große Pläne und ein harter Vorwurf

Bericht vom 38. Kongress der Gesellschaft für Nephrologie (GfN) und 40. Jahrestagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für klinische Nephrologie (DAGKN), München, 22.–25. September 2007 Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (7): 12-14
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Nephrogene systemische Fibrose: Neue Nierenerkrankung durch Kontrastmittel Gadolinium

Die Bilder sind erschreckend: Die zunächst ödematösen Handrücken kontrahieren zu „Krallen“ und entwickeln holzartige Verhärtungen. Betroffen sind nicht nur die Hände, sondern alle Extremitäten, seltener der Stamm; das Gesicht bleibt ausgespart. Es entstehen pflastersteinartige bräunliche Plaques, die meist besser tast- als sichtbar sind. J. Aumiller 2007;7 (7): 14
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Dialyse-Skandal: Ist die Presseschelte berechtigt?

„Der finanzielle Anreiz zur Dialyse verführt dazu, dass wie bei der IgA-Nephritis komplexe oder risikobelastete Therapien zum Erhalt der Nierenfunktion vermieden werden.“ So stand es in der Medizinischen Klinik im August dieses Jahres. Wie reagieren die Nephrologen auf diese Unterstellung? Ein Interview mit Prof. Dr. med. Jan Galle, Lüdenscheid J. Aumiller 2007;7 (7): 15-16
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Typ-1-Diabetiker schlecht eingestellt? Dann droht sehr früh eine Nephropathie

Wie hoch ist das Nephropathierisiko bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Typ-1-Diabetes? Welche Risikofaktoren tragen zur Nephropathieentstehung bei? T. Kapellen 2007;7 (7): 51-52
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Vasopressinrezeptor-Antagonist bei akuter Herzinsuffizienz: Rasche Aquarese, aber keine Verbesserung der Prognose

Tolvaptan, ein Antagonist des Vasopressin-V2-Rezeptors, spielt eine wichtige Rolle in der Regulation der renalen Flüssigkeitsretention. Im Gegensatz zu Diuretika verstärkt Tolvaptan die Ausscheidung von elektrolytfreiem Wasser. J. Weil 2007;7 (4): 46
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