Lipidologie

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Die Seite für den Patienten: Wie Sie sich bei Fettstoffwechselstörungen richtig ernähren

Bei erhöhten Triglyzeriden ist eine ausreichende Behandlung ohne die diätetische Mitarbeit des Patienten nicht möglich. Bei mäßig erhöhtem LDL-Cholesterin kann durch die Ernährungsumstellung der Zielwert erreicht werden oder bei höheren Konzentrationen die notwendige Arzneimitteldosis reduziert und damit die Sicherheit der Therapie erhöht werden. Die DGFF Lipid-Liga e. V. stellt nachfolgend kurze Informationen für den Patienten mit Hypertriglyzeridämie oder LDL-Hypercholesterinämie zur Verfügung. Prof. Dr. med. W. O. Richter, stellv. Vorsitzender DGFF Lipid-Liga e. V. 2003;3 (8): 59
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Omega-3-Fettsäuren: Mit Fisch dem Herzinfarkt vorbeugen

Langkettige Omega-3-Fettsäuren von Fischen vermindern bei Patienten mit Z. n. Herzinfarkt tödliche kardiale Ereignisse [1, 2]. Als Ursachen werden eine Membran stabilisierende Wirkung an der Herzmuskelzelle [3] und eine rasche Plaque stabilisierende Wirkung diskutiert [4]. Darüber hinaus senken die langkettigen Omega-3-Fettsäuren die Triglyzeride im Blut Prof. Dr. med. W. O. Richter, stellv. Vorsitzender der DGFF (Lipid-Liga) e. V. 2003;3 (7): 60
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Vorankündigung: 5. Fachtagung der Lipid-Liga

Anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) e. V. am 24. Oktober 2003 in Frankfurt. 2003;3 (6): 64
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Auch bei geringer LDL-Cholesterinerhöhung -- Zielmarke: unter 100 mg/dl!

Das National Cholesterol Education Program der Vereinigten Staaten von Amerika empfahl bereits vor der Veröffentlichung der Scandinavian Simvastatin Survival Study (4S) bei Patienten mit manifester koronarer Herzkrankheit eine LDL-Cholesterinkonzentration unter 100 mg/dl (2,6 mmol/l) anzustreben. Eine medikamentöse Therapie sollte jedoch nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn das LDL-Cholesterin durch Lebensstiländerungen nicht unter 130 mg/dl gesenkt werden kann. Dies entspricht jedoch nicht der Datenlage. Prof. Dr. med. Werner O. Richter 2003;3 (5): 64-65
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Lifestyle-Modifikation bei KHK-Patienten: Profitieren Frauen besonders?

Eine Lebensstilveränderung bei KHK-Patienten brachte in Hinblick auf Körpergewicht, Blutdruck und die Lipidwerte als auch hinsichtlich der Lebensqualität deutliche Verbesserungen. Insbesondere Frauen profitierten von dem Programm. Prof. Dr. med. Peter Schwandt, München 2003;3 (4): 51-52
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KHK ohne traditionelle Risikofaktoren: Ist der Lp(a)-Wert erhöht?

Erhöhte Lp(a)-Spiegel sind ein starker Risikofaktor für die koronare Herzerkrankung. Doch wie soll man damit in der Praxis umgehen, da diese mit den üblichen Therapiemaßnahmen nicht beeinflusst werden? Prof. Dr. med. Peter Schwandt, München 2003;3 (4): 53
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Arzneimittel-Positivliste -- Stellungnahme der Lipid-Liga: Einschränkung der Verordnungsfähigkeit von Lipidsenkern nicht gerechtfertigt

Im Referentenentwurf der Arzneimittel-Positivliste fehlen die Fibrate Bezafibrat, Fenofibrat, Etofibrat und Etofyllinclofibrat, da für diese Wirkstoffe nach Enschätzung des Instituts für Arzneimittelsicherheit „keine ausreichende Qualität und Aussagekraft der Belege für den Nachweis des therapeutischen Effekts vorliegen“. Auch die Verordnungsfähigkeit des selektiven Cholesterin-Resorptionshemmers Ezetimib soll massiv eingeschränkt werden: Der Gesetzentwurf sieht eine Erstattung nur bei „homozygoter familiärer Hypercholesterinämie in Kombination mit Atorvastatin sowie bei homozygoter Sitosterinämie“ vor. Die Lipidliga hält die Begründung dieser Einschränkungen für wissenschaftlich nicht haltbar und fordert sowohl im Falle der genannten Fibrate als auch im Falle von Ezetimib die uneingeschränkte Erstattungsfähigkeit entsprechend der Zulassung. Der Vorstand der DGFF Lipid-Liga e. V. 2003;3 (4): 65-66
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Praxishandbuch: Hilfe! Cholesterin

Die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) e. V. hat gemeinsam mit dem ZDF und dem Deutschen Hausärzteverband in diesem Jahr das Praxishandbuch „Hilfe! Cholesterin“ herausgebracht. Die wissenschaftliche Beratung erfolgte unter der Federführung von Prof. Dr. med. Achim Weizel, 1. Vorsitzender der Lipid-Liga. 2003;3 (3): 69
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Neuer Vorstand intensiviert Aktivitäten

Die Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) e. V. hat am 21. Februar 2003 in Frankfurt/Main einen neuen Vorstand gewählt. 2003;3 (2): 73
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Dyslipoproteinämien beim Metabolischen Syndrom: Die Allgemeinmaßnahmen müssen ausgereizt werden

Typisch für die Dyslipoproteinämie beim Metabolischen Syndrom ist die Hypertriglyzeridämie zusammen mit einem erniedrigten HDL-Cholesterin sowie vermehrten kleinen dichten LDL-Partikeln, die hoch atherogen sind. Für die Behandlung gilt, wie für das gesamte Krankheitsbild, eine kalorienreduzierte Ernährung mit wenig gesättigtem Fett und Zucker, aber viel Obst und Gemüse. Dazu mehr körperliche Aktivität, die bei sehr geringem Alkoholkonsum langsam, dafür dauerhaft zu der dringend notwendigen Gewichtsreduktion führt. Ist damit das Lipidspektrum nicht zu normalisieren, muss eine medikamentöse Behandlung erwogen werden, wofür sich in erster Linie Fibrate anbieten. Aber man sollte immer zuerst den Effekt der Lifestyle-Modifikation ausreizen! Prof. Dr. med. Peter Schwandt 2003;3 (1): 36-40
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Auch für Senioren ein Gewinn

In der PROSPER-Studie konnte erstmals nachgewiesen werden, dass auch über 70-Jährige ihr Koronarrisiko durch eine Statintherapie deutlich reduzieren können: Durch eine rund dreijährige Therapie mit 40 mg Pravastatin täglich konnte bei Senioren mit koronaren Risikofaktoren oder manifester KHK das relative Risiko für einen nicht tödlichen Herzinfarkt um 19%, das für Koronartod um 24% gesenkt werden. Dagegen war beim Schlaganfall kein protektiver Effekt nachweisbar, ebenso wenig bei den kognitiven Funktionen. Auch die Gesamtmortalität wurde durch die Statinbehandlung nicht beeinflusst. Prof. Dr. med. Peter Schwandt, München 2003;3 (1): 52
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Lipidarm in der ALLHAT-Studie enttäuscht: Weniger Cholesterinsenkung hat auch einen geringeren klinischen Nutzen

Die ALLHAT-Studie enthielt auch einen Lipidarm (ALLHAT-LLT), in dem 5129 Hypertoniker mit mindestens einem weiteren kardiovaskulären Risikofaktor offen mit Pravastatin (40 mg/d) behandelt wurden. Als Vergleich diente eine Gruppe von 5131 Patienten, die wie üblich behandelt wurden. In dieser „Usual-Care“-(UC)-Gruppe nahmen 32% mit und 29% ohne KHK einen Lipidsenker ein. Nach vier Jahren betrug die LDL-Cholesterinsenkung in der Pravastatin-(PRA)-Gruppe 28% und in der Vergleichsgruppe 11%. In der Statingruppe wurde weder ein Rückgang der Gesamtsterblichkeit (primärer Endpunkt) noch eine Reduktion von nicht tödlichem Herzinfarkt oder Koronartod (sekundärer Endpunkt) erreicht. Prof. Dr. med. Peter Schwandt, München 2003;3 (1): 57
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Lipid-Liga: Ärztlicher Beratungsdienst auch 2003

Aufgrund des umfangreichen Informationsbedarfs der Ärzte zur Behandlung von Dyslipoproteinämien bietet die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) ihren ärztlichen Beratungsdienst im gesamten Bundesgebiet auch 2003 an. Dr. rer. biol. hum. Heike Kantner, Geschäftsführerin 2003;3 (1): 69
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Stiftung zur Prävention der Arteriosklerose: Risikofaktor Cholesterin - Vom richtigen Umgang mit dem unnötig verängstigten Koronarkranken

Nicht nur im Arteriosklerosepräventions-Institut nehmen in letzter Zeit die Anfragen stark zu, was es denn nun mit dem Cholesterin wirklich auf sich habe und ob man denn die gefährlichen Medikamente dagegen wirklich nehmen muss. Herzinfarktpatienten geben ihren Ärzten die Medikamente zurück und wollen Auskunft darüber, wer von den vielen Meinungsbildnern denn nun recht hat. Da hilft auch der eine Koronargruppe betreuenden Ärztin nicht eine noch so überzeugende wegwerfende Handbewegung mit dem Satz: „Sie wissen doch, dass das alles Blödsinn ist, was gegen die vielfältig belegten Fakten vorgetragen wird.“ Prof. Dr. med. Peter Schwandt, Gerda-Maria Haas, MPH 2003;3 (1): 71
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