Kardiologie

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Editorial: Interdisziplinäre Ausblicke

Editorial zum Schwerpunkt Lipidologie und Adipositas A. Wirth, G. Klose 2008;8 (7): 1
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Was ist ambulant möglich – was ist stationär nötig? Ambulante Versorgung künftig stärker gefordert

Bericht von der 32. Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Hamburg, 9.–11. Oktober 2008; Gespräch mit Fokko de Haan J. Aumiller 2008;8 (7): 17-18
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50 Jahre Herzschrittmacher: Die Erfolgsstory der Elektrokardiologie

Jährliche Steigerungsraten bis zu 20% verzeichnen die neuen elektrokardiologischen Therapieverfahren wie Defi-Implantation, Resynchronisationstherapie und Ablationen. Sie werden zwar in den Leitlinien der Fachgesellschaften empfohlen, dennoch sind die Kosten dieses Fortschritts beträchtlich. J. Aumiller 2008;8 (7): 18
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Heilsame und störende Schocks

Gespräch mit Prof. Uwe Wiegand, Remscheid J. Aumiller 2008;8 (7): 19-20
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Der neue Herzbericht von Dr. Ernst Bruckenberger: Sinkende Sterbeziffern bei KHK und Herzinfarkt

Es ist schon eine regelrechte Tradition geworden: Zur Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie stellt Ernst Bruckenberger seinen neuesten Herzbericht vor, eine Zusammenschau aller verfügbaren statistischen Eckdaten aus dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Medizin. J. Aumiller 2008;8 (7): 22-25
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Vor elektiver perkutaner koronarer Intervention: Ischämietestung zu selten durchgeführt

Internationale Leitlinien empfehlen, eine elektive Intervention an einem Koronargefäß erst nach positivem Ischämienachweis durchzuführen. Doch nur ein Teil der Patienten wird in der täglichen Praxis tatsächlich einer Ischämietestung zugeführt. P. W. Radke 2008;8 (7): 68
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Heroische Medizin: Grüner Tee gegen Herzamyloidose?

Der Heidelberger Onkologe Werner Hunstein behandelte seine Herzamyloidose mit grünem Tee – literweise täglich getrunken. Es schien zu helfen. Jetzt soll eine Studie zeigen, ob damit tatsächlich ein neuer Therapieweg gefunden wurde. Die Heidelberger Kardiologie sucht Studienteilnehmer. J. Aumiller 2008;8 (5): 26
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Bis 2050: Lebenserwartung der Deutschen steigt um sechs Jahre

Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland liegt derzeit bei 82 Jahren für Frauen und bei 77 Jahren für Männer. Die Prognosen des Statistischen Bundesamts für das Jahr 2050: 88 Jahre für Frauen bzw. 84 Jahre für Männer. Weniger Menschen sollen künftig an Herzinfarkten, Schlaganfällen oder Krebs sterben, meinen die Auguren. J. Aumiller 2008;8 (5): 27
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Akuter Infarkt: Thrombozytenhemmung im Notarztwagen

Aggressive Thrombozytenhemmung bereits im Notarztwagen scheint die Ergebnisse der primären PCI zu ver bessern. Neben ASS und Clopidogrel wurde in der ON-TIME-2-Studie Tirofiban verwendet. J. Aumiller 2008;8 (5): 29
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Vorsicht bei der Kombination Simvastatin und Amiodaron: Gehäuftes Auftreten von Rhabdomyolysen

Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA und die American Heart Association (AHA) berichten über gehäufte Rhabdomyolysen bei Herzpatienten, die gleichzeitig den Lipidsenker Simvastatin und das Antiarrhythmikum Amiodaron einnehmen. J. Aumiller 2008;8 (5): 29
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Pro & Contra: Therapie der stabilen koronaren Dreigefäßerkrankung: Die medikamentöse Therapie ist Mittel der Wahl

Entgegen landläufigen Vorstellungen ist die medikamentöse Therapie der stabilen koronaren Herzerkrankung hinsichtlich der Prognoseverbesserung genauso gut wie invasive Maßnahmen K. La Rosée 2008;8 (5): 30-33
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Pro & Contra: Therapie der koronaren Dreigefäßerkrankung: Die Bypassoperation ist die beste Behandlungsmethode

Die Revaskularisation der Koronararterien steht bei fortgeschrittener chronischer KHK im Vordergrund der Therapiemaßnahmen. Überwiegend werden dazu perkutane Interventionsverfahren mit Ballondilatation und Stenting oder herzchirurgische Techniken mit Bypassanlage eingesetzt. J. Cremer 2008;8 (5): 34-36
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Pro & Contra: Therapie der koronaren Dreigefäßerkrankung. Die perkutane Katheterintervention bietet Vorteile gegenüber anderen Therapien

Die koronare Herzkrankheit (KHK) und ihre Folgeerkrankungen gehören nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Zahlreiche Prognoseindizes zeigen, dass die Lebenserwartung von Patienten mit KHK deutlich eingeschränkt ist. Aktuell besteht die Möglichkeit, symptomatische Patienten mit chronischer stabiler koronarer Mehrgefäßerkrankung mittels einer medikamentös-konservativen Therapie zu behandeln oder eine herzkathetergestützte oder operative Myokardrevaskularisation anzustreben. N. Werner 2008;8 (5): 37-39
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Fünf Meilensteinstudien mischen die Kardiologie auf: München im Premierenfieber

Bericht von der Jahrestagung der European Society of Cardiology (ESC) in München, 30.08. - 03.09.2008 J. Aumiller 2008;8 (5): 4-9
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Globalisierte Kardiologie: ESC findet weltweit Zuwachs

Die Europäische Gesellschaft für Kardiologie (ESC) hat die europäischen Staatsgrenzen längst überwunden. In seiner Eröffnungsrede verwies Präsident Kim Fox, London, stolz auf den kräftigen Zuwachs an Partnergesellschaften außerhalb der EU-Grenzen. J. Aumiller 2008;8 (5): 4
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Pro & Contra: Therapie des Vorhofflimmerns. Die medikamentöse Therapie bleibt der Goldstandard

Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Rhythmusstörung. Zur Therapie besteht grundsätzlich die Option einer Frequenz- oder Rhythmuskontrolle. Hinsichtlich der Prognose und Thromboembolierate sind beide Strategien vergleichbar. Trotz zunehmender Verbreitung der Katheterablation bleibt die medikamentöse Behandlung zurzeit die Therapie der Wahl für die überwiegende Mehrzahl der Patienten. U. C. Hoppe, E. Erdmann 2008;8 (5): 40-42
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Pro & Contra: Therapie des Vorhofflimmerns. Die Ablationstherapie wird der neue Goldstandard

Die Indikation zu den Sinusrhythmus erhaltenden Therapie besteht bei Persistenz signifikanter Symptome trotz medikamentöser Normalisierung der Kammerfrequenz. Die nach den aktuell gültigen Therapieempfehlungen der internationalen Fachgesellschaften primär indizierte spezifische Antiarrhythmikatherapie kann zwar Vorhofflimmern teilweise unterdrücken, aber nicht wirklich unter Kontrolle halten und weist zahlreiche andere Einschränkungen auf. L. Lickfett 2008;8 (5): 43-45
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Pro & Contra: Therapie der Aortenklappenstenose. Die operative Therapie ist bis heute unübertroffen

Für Patienten mit symptomatischer Aortenklappenstenose (AK-Stenose) gilt der konventionelle herzchirurgische Aortenklappenersatz als Therapiestandard. Allerdings erlebt das Gebiet der kathetertechnischen Implantation von AK-Prothesen, sowohl transfemoral (TF) retrograd als auch transapikal (TA) antegrad eine exponentielle Entwicklung. J. Kempfert, J. M. Blumenstein, S. Lehmann, V. Falk, F. W. Mohr, T. Walther 2008;8 (5): 46-51
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Pro & Contra: Therapie der Aortenklappenstenose. Perkutaner Aortenklappenersatz auf dem Vormarsch

Der perkutane Aortenklappenersatz, klinisch eingeführt im Jahre 2002 durch Alan Cribier, ist aktuell auf dem besten Weg, die therapeutische Praxis bei degenerativen Aortenklappenstenosen zu revolutionieren. E. Grube, L. Buellesfeld 2008;8 (5): 49-51
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PCI versus Bypass bei komplexen Stenosen: SYNTAX: Wettstreit mit zwei Siegern

Für viele Kongressbesucher war SYNTAX die spektakulärste Studie der ESC-Tagung. Erweist sich die Stentimplantation bei komplexen Stenosen den koronaren Bypässen (CABG) als unterlegen? Die 1-Jahres-Daten sagen ja, aber das Ergebnis hilft letztlich beiden Disziplinen. J. Aumiller 2008;8 (5): 8
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Körperliche Aktivität senkt das Infarktrisiko: Reicht einmal täglich „Gassi gehen“?

Bericht von der Frühjahrstagung BNK – Sportkardiologie, Mainz, 25.–47. April 2008 P. Stiefelhagen 2008;8 (4): 10
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Vorhofflimmern/Vorhofflattern: Neues Antiarrhythmikum als Hoffnungsträger

Seit Jahren warten Kardiologen, Internisten und Hausärzte auf ein Antiarrhythmikum bei Vorhofflimmern/-flattern, das wirksam und zugleich gut verträglich ist. Diesen Erwartungen wird möglicherweise ein neues Antiarrhythmikum gerecht. Auf dem Heart-Rhythm-Kongress 2008 in San Francisco wurde die ATHENA-Studie mit überzeugenden Ergebnissen zur antiarrhythmischen Substanz Dronedaron vorgestellt. B. Rosenstihl 2008;8 (4): 12-13
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Doping im Sport: Was muss der Kardiologe wissen?

Doping ist nicht nur ein Problem des Leistungssports, sondern mittlerweile auch im Freizeit- und Fitnesssport stark verbreitet. Daraus resultiert eine Reihe von kardialen Risiken. Bei welchen Symptomen und Befunden sollte der Kardiologe an Doping denken? P. Stiefelhagen 2008;8 (4): 16
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Angeborene Herzfehler: Neue Leitlinie regelt die Behandlung erwachsener Patienten

Angeborene Herzfehler waren bisher die Domäne der Kinderkardiologen. Inzwischen sind die Behandlungsergebnisse so gut, dass viele Patienten das Erwachsenenalter erreichen und in die Hände von Kardiologen übergehen, die mit angeborenen Vitien wenig Erfahrung haben. Eine interdisziplinäre Leitlinie schreibt nun die Behandlungsstandards fest. J. Aumiller 2008;8 (4): 28
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Südamerikanische Lektionen: Die präventive Kraft von Tango und Danzón

Bericht vom World Congress of Cardiology in Buenos Aires, 18.–21. Mai 2008 J. Aumiller 2008;8 (4): 4-6
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Computertomografie in der Kardiologie: Rechtfertigt der diagnostische Gewinn die immer höhere Strahlenbelastung?

Neben einer Optimierung der Untersuchungstechnik kommt auch dem Strahlenschutz bei der CT eine zentrale Bedeutung zu, nämlich dass jede einzelne CT-Anwendung medizinisch gerechtfertigt sein muss. Die vorliegende Übersichtsarbeit vermittelt die hierfür notwendigen strahlenhygienischen Informationen. C. Becker, G. Brix, M. Reiser 2008;8 (4): 49-51
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Optimales Vorgehen noch immer unklar: Bypassoperation oder Stentimplantation?

Patienten mit koronarer Mehrgefäßerkrankung und Patienten mit signifikanter Hauptstammstenose wird leitlinienkonform eine Bypassoperation empfohlen. Zwei Studien untersuchten, ob eine Stentimplantation nicht doch Vorteile hat. P. W. Radke 2008;8 (4): 55
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Mannheimer Top-Themen: Reperfusion, Remodelling, Regeneration. Die Innovationskraft kommt von der Basis

Bericht von der 74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim, 27.-29. März 2008 Dr. med. Jochen Aumiller 2008;8 (3): 10
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Herzinsuffizienz-Nachsorge: Würzburger Modell auf dem Sprung zum DMP

In Mannheim hat Prof. Christiane Angermann eine randomisierte und prospektive Studie vorgestellt, die ein multidisziplinäres Programm mit der üblichen Nachsorge vergleicht - mit einem klaren Plädoyer für die Intervention. Das Programm empfiehlt sich jetzt zur landesweiten Übernahme als wissenschaftlich validiertes DMP Herzinsuffizienz. Dr. med. Jochen Aumiller 2008;8 (3): 11
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'Showdown' auf dem weltweit größten Herzkongress: Gewinner und Verlierer der präventiven Kardiologie

Bericht von der 57. Jahrestagung des American College of Cardiology (ACC) in Chicago, 29. März bis 1. April 2008, Teil 1 Dr. med. Jochen Aumiller 2008;8 (3): 4-8
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Herzinsuffizienz: Prognose bei erhaltener LV-Funktion nicht besser

Die Herzinsuffizienz mit erhaltener linksventrikulärer Pumpfunktion (HFPEF) entwickelt sich zu einer der häufigsten Formen der Herzinsuffizienz. Einer aktuellen Studie zufolge ist die Prognose dieser Patienten nach der ersten Hospitalisation als ebenso schlecht zu beurteilen wie für Patienten mit Herzinsuffizienz und eingeschränkter LV-Funktion. Priv.-Doz. Dr. med. Peter W. Radke 2008;8 (3): 45
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ONTARGET: Konsequenzen für die Praxis

Interview mit Prof. Roland Schmieder, Studienleiter Deutschland J. Aumiller 2008;8 (3): 9
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Neue amerikanische Leitlinien zur PCI und zum STEMI: Was hat sich in der Versorgung von Infarktpatienten geändert?

Leitlinien sollen den aktuellen Stand des Wissens abbilden, das zwingt die Komitees zu regelmäßigen Überarbeitungen. Die beiden amerikanischen Fachgesellschaften American Heart Association (AHA) und das American College of Cardiology (ACC) haben nun Revisionen ihrer Empfehlungen zur perkutanen koronaren Intervention (PCI) wie auch zur Therapie des ST-Strecken-Hebungs-Infarkts (STEMI) vorgelegt. J. Aumiller 2008;8 (2): 12-13
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Endokarditisprophylaxe, OP-Indikation, Antikoagulation: Neue Strategien für Vitienpatienten

Patienten mit erworbenen Klappenvitien bieten vielerlei Probleme. Dazu gehören neben der Endokarditisprophylaxe insbesondere die Wahl des Operationszeitpunktes und -verfahrens. Aber auch die Antikoagulation, insbesondere das Bridging bei operativen Eingriffen, erfordert eine besondere Sorgfalt. Dank neuerer Studienergebnisse ist bei Vitienpatienten in den letzten Jahren manches alte Dogma ins Wanken geraten. Was hat sich geändert und wie lauten die aktuellen Empfehlungen? P. Stiefelhagen 2008;8 (2): 14-16
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Medikamentöse Therapie der KHK: Was ist nützlich, was schadet?

Die perkutane Koronarintervention und die Bypasschirurgie sind heute die dominierenden Therapieverfahren bei KHK-Patienten. Um den Therapieerfolg langfristig zu sichern, ist jedoch eine medikamentöse Begleittherapie unverzichtbar. Dazu gehören neben Betablockern, CSE-Hemmern und Thrombozyten-Aggregationshemmern evtl. auch ACE-Hemmer und Nitrate. Für Letztere gibt es Untersuchungen, die eine Langzeitanwendung in bestimmten Fällen sogar ungünstig erscheinen lassen. P. Stiefelhagen 2008;8 (2): 17-18
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Kardiopulmonale Reanimation: Bessere Überlebenswahrscheinlichkeit durch mechanische Herzdruckmassage

Trotz Einführung der weitverbreiteten und schnell zugänglichen Defibrillation haben sich die Überlebensraten von Patienten mit Herzstillstand innerhalb der letzten 30 Jahre nicht signifikant verbessert. Ein wesentlicher Grund hierfür scheint nach aktueller Studienlage die Qualität der kardiopulmonalen Reanimationstherapie und hier insbesondere die Thoraxmassage zu sein. In den aktuellen Leitlinienempfehlungen wird deshalb auf eine effektive und ununterbrochene Thoraxmassage verwiesen. H. Bonnemeier 2008;8 (2): 20-25
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Therapeutische Hypothermie nach Herz-Kreislauf-Stillstand: Rasche Kühlung verbessert die Prognose von Patienten nach Reanimation

Der Nutzen einer milden therapeutischen Hypothermie ist für reanimierte Patienten nach Kammerflimmern und Herzstillstand außerhalb des Krankenhauses gut belegt. Die Unterkühlungsbehandlung kann kostengünstig durchgeführt werden, und es existieren klare Richtlinien zur Durchführung. Kleinere klinische Studien und Registerdaten geben Hinweise für den Nutzen der Hypothermiebehandlung auch bei Patienten mit pulsloser elektrischer Aktivität oder kardiogenem Schock. Laufende Untersuchungen über den Einsatz der Hypothermie bei Patienten nach Reanimation innerhalb des Krankenhauses oder über den optimalen Zeitpunkt des Beginns einer Hypothermiebehandlung werden Aufschluss über ein erweitertes Einsatzspektrum der Behandlung bzw. über die optimale Initiierung der Behandlung geben. S. Wolfrum 2008;8 (2): 26-29
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Therapie des kardiogenen Schocks: Eine frühzeitige Revaskularisation erzielt die besten Ergebnisse

Der kardiogene Schock tritt meist nach einem akuten Myokardinfarkt auf und ist mit einer hohen Mortalität behaftet. Charakteristisch sind eine systolische und diastolische linksventrikuläre Dysfunktion sowie eine begleitende systemische inflammatorische Antwort. Dies kann zu einem Multiorganversagen führen, an dem viele Patienten versterben. V. Kurowski 2008;8 (2): 30-34
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Qualitätsmanagement in der Intensivmedizin: Wie effizient ist die geleistete Arbeit?

Die Analyse der Ergebnis-, Prozess- und Strukturqualität ist für die Gestaltung einer effizienten Intensivmedizin von herausragender Bedeutung. Grundvoraussetzung hierfür ist die strukturierte Erfassung der Morbidität und Letalität der Patienten, der eingesetzten Mittel und Ausgaben und schließlich der Ergebnisqualität. Erst die Kenntnis dieser Daten ermöglicht die Bewertung der Effizienz der geleisteten Arbeit, d.h. die Bewertung der Ergebnisse unter Berücksichtigung der eingesetzten Mittel. J. Graf, U. Janssens 2008;8 (2): 35-39
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Nur moderate Reduktion der kardialen Ereignisse: Bei Diabetikern haben DES nur geringen Vorteil

In randomisierten Studien verringerten medikamentenbeschichtete Stents bei Diabetikern das Auftreten kardialer Ereignisse um etwa 40-60% im Vergleich zu unbeschichteten Stents. Eine Beobachtungsstudie zeigt nun einen deutlich geringeren Nutzen der medikamentenbeschichteten Stents im klinischen Alltag. P. W. Radke 2008;8 (2): 48
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Therapie der stabilen KHK nach COURAGE und Bruckenberger: Wer soll 2008 kathetert werden?

Erst COURAGE und dann auch noch der Bruckenberger-Bericht: Wer häufig PCIs durchführt, sah sich in den letzten Monaten verstärkt unter Rechtfertigungsdruck. Hatte sich doch gezeigt, dass die PCI gegenüber Medikamenten keinen zusätzlichen Überlebensvorteil bei stabiler Angina pectoris bringt. Im aktuellen Herzbericht war zu lesen, dass die Sterbeziffer in Gegen den ohne Kathetermessplätze teilweise deutlich niedriger liegt als in Landkreisen, in denen die PCI häufig zum Einsatz kommt. Muss die Indikation für Koronarangiografie oder PCI deshalb neu überdacht werden? P. Stiefelhagen 2008;8 (1): 14-15
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Fehlfunktion einer Doppelflügelprothese: Klappenflügel in geschlossener Position fixiert

Eine 62-jährige Patientin stellte sich wegen progredienter Dyspnoe in unserer kardiologischen Abteilung vor. Acht Jahre zuvor hatte sich die Patientin wegen einer hochgradigen, kalzifizierten Aortenklappenstenose einem Aortenklappenersatz mit einer mechanischen Aortenklappenprothese (Hemodynamic plus 25 mm, Fa. Saint-Jude-Medical) unterzogen. M.-A. Ohlow 2008;8 (1): 34
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Der Patient muss mitentscheiden: Welche Klappe bei erworbenem Vitium cordis?

Die Auswahl des Klappentyps bei Patienten mit erworbenem Vitium cordis ist nicht leicht, da es die ideale Klappe, die ausgezeichnete hämodynamische Eigenschaften besitzt, langlebig ist und kein thromboembolisches Risiko aufweist, nicht gibt. Zudem fehlen randomisierte Studien und Langzeitergebnisse aktueller Klappenmodelle. P. W. Radke 2008;8 (1): 37
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Hormonmangel als kardiovaskulärer Risikofaktor: Niedrige Testosteronspiegel – höhere Mortalität

Sterben Männer mit niedrigen Testosteronspiegeln früher? Diese Frage wurde bisher kontrovers diskutiert. Eine neue Studie beleuchtet das kardiovaskuläre Risiko dieser Männer. N. Diehm 2008;8 (1): 39
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Streitpunkt Belastungshochdruck: Sind die alten Eckwerte zu hoch?

In einem gemeinsamen Symposium diskutierten Experten des Bundesverbands der niedergelassenen Kardiologen (BNK) und der Hochdruck-Liga die Bedeutung des Belastungshochdrucks, wie er i. d. R. im Rahmen einer Ergometrie diagnostiziert wird. Noch immer sind wichtige Fragen offen, etwa nach der Standardisierung der Methode. J. Aumiller 2008;8 (1): 6
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Kardiovaskuläres Risiko bei Typ-2-Diabetes gewinnt an Bedeutung - Revision der Diabetes-Leitlinien: Was kommt auf uns zu?

Inzwischen ist es vielfach bestätigt: Der Nichtdiabetiker stellt in einer Herzklinik oder -praxis den Ausnahmefall dar: 75% aller kardiovaskulären Patienten haben einen manifesten Diabetes oder einen Prädiabetes. Aktuelle Daten aus den USA signalisieren eine rasante Zunahme des Typ-2-Diabetes (T2D) in der Population über 65: Die Inzidenz stieg 1994 und 2002 um 23%, die Prävalenz um 62%. Neue Leitlinien, die den kardiovaskulären Risiken des Diabetikers verstärkt Rechnung tragen, sind in Vorbereitung. J. Aumiller 2008;8 (1): 9-10
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Grüner Tee gegen Herzamyloidose?

Der Heidelberger Onkologe Werner Hunstein behandelte seine Herzamyloidose mit grünem Tee - literweise täglich getrunken. Es schien zu helfen. Jetzt soll eine Studie zeigen, ob damit tatsächlich ein neuer Therapieweg gefunden wurde. Die Heidelberger Kardiologie sucht Studienteilnehmer. J. Aumiller (2008)
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Die Highlights vom Europäischen Kardiologen-Kongress

Zahlreiche spektakuläre Studien hatten in München Premiere: So zeigten GISSI-HF und SEAS die Grenzen der Statine auf. Neu ist allerdings deren Nutzen bei Eingriffen an peripheren Gefäßen (DECREASE III). Für Diskussionen sorgte BEAUTIFUL, welche die Frequenzsenkung bei Patienten mit stabiler KHK und Linksherzinsuffizienz testete. SYNTAX ging der Frage nach, ob die Stentimplantation dem koronaren Bypass bei komplexen Läsionen unterlegen ist. J. Aumiller (2008)
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