Kardiologie
Kurzmeldungen zur Jahrestagung der American Heart Association, Orlando, 4.–7. November 2007
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (8): 10
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Im umfangreichen Programm der AHA-Jahrestagung war eine zweitägige Sitzung für die neuen Studien zur Reanimation und Notfallmedizin reserviert. Prof. H. H. Klein vom Klinikum Idar-Oberstein gehört dort seit Jahren zu den Stammgästen. Jochen Aumiller hat sich mit ihm über einige Highlights unterhalten.
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (8): 12
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Alle Jahre wieder kommt Bruckenbergers Klassiker: sein Herzbericht mit Auswertungen und Analysen zur aktuellen Versorgung von Herzpatienten in Deutschland. Für manche ein jährlich wiederkehrendes Ärgernis, weil die Kardiologie immer mehr Ressourcen beansprucht, für andere ein Beleg für die Leistungsfähigkeit der Herzfächer mit Vorbildcharakter für ganz Europa: Die bekannte Bandbreite der kardiologischen Streitkultur zwischen Gesundheitsökonomen und -politikern, Krankenhausund niedergelassenen Kardiologen.
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (8): 18-19
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Gespräch mit Dr. Ernst Bruckenberger, Hannover
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (8): 20
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Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie hat schlauerweise die Präsentation des Herzberichts in eine Pressekonferenz eingebunden, auf der gleichzeitig die Funktionäre der Kardiologie und Herzchirurgie ihre Kommentare zu den neuesten Daten abgeben können. Ein Bericht sozusagen mit Sicherheitsnetz, damit nur ja keine Missverständnisse zuungunsten der Herzspezialisten aufkommen. Beste Lobbyarbeit also, aber Dr. Ernst Bruckenbergers Jahresbilanz ist damit nicht wirklich schönzureden.
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (8): 21
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Bericht von der Jahrestagung der American Heart Association, Orlando, 4.–7. November 2007
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (8): 8-10
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Der vielversprechende pathophysiologische Ansatz der Glitazone als Insulinsensitizer brachte bisher klinisch nur bei bereits eingetretenen artherosklerotischen Veränderungen Vorteile. Aus kardiologischer Sicht ist es dennoch ein großer Fortschritt, dass für Glitazone als einzige antidiabetische Stoffklasse prospektiv eine signifikante Reduktion kardiovaskulärer Endpunkte in der Sekundärprävention nachgewiesen ist.
R. Pfister, C. A. Schneider, E. Erdmann 2007;7 (7): 44-47
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Schon wieder sind zwei junge Fußballprofis an plötzlichem Herztod gestorben: der 26-jährige Chaswe Nsofwa aus Sambia und der 22-jährige Spanier Antonio Puerta. Wenn Profifußballer kollabieren, schreien die Schlagzeilen die Gefahr in die Welt hinaus. Die Suche nach Versäumnissen und Schuldigen beginnt.
J. Aumiller 2007;7 (6): 16
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Jährlich 900 Todesfälle im Sport sollen sich angeblich allein in Deutschland ereignen. Auch wenn die Zahl zu hoch erscheinen mag, ist sie doch ein Signal und weist auf ein gewisses Risiko hin. Wie sieht der oberste Repräsentant der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin, Prof. Herbert Löllgen, Remscheid, das heiß diskutierte Thema? „Cardiovasc“ sprach mit ihm über die Risiken im Sport und die Prävention.
J. Aumiller 2007;7 (6): 16-17
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Mit pneumologisch erkrankten Patienten aus dem kardiologischen Blickwinkel setzte sich Prof. Franz Xaver Kleber, Unfallkrankenhaus Berlin, auseinander, vornehmlich am Beispiel der Dyspnoe und pulmonalen Hypertonie.
J. Aumiller 2007;7 (6): 22
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Therapie der Wahl der symptomatischen schweren Aortenklappenstenose des Erwachsenenalters ist der Aortenklappenersatz unter extrakorporaler Zirkulation und kardioplegischem Myokardstillstand
A. Welz 2007;7 (6): 26-30
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Der operative Aortenklappenersatz gilt seit Jahrzehnten als die Standardtherapie der symptomatischen Aortenklappenerkrankung. Der Erfolg dieses Eingriffs ist jedoch – nicht zuletzt aufgrund seiner Invasivität – in erheblichem Maße abhängig von einer Reihe patientenund situationsspezifischer Risikoprädiktoren.
E. Grube, L. Buellesfeld 2007;7 (6): 31-33
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Einer Mitralklappeninsuffizienz liegen Störungen einer oder mehrerer Komponenten des Mitralklappenapparats zugrunde. Als Alternative zum chirurgischen Vorgehen mit Klappenrekonstruktion bzw. Klappenersatz wurden in den letzten Jahren katheterinterventionelle Verfahren entwickelt, die sich mittlerweile teilweise in klinischer Erprobung befinden.
L. Lickfett 2007;7 (6): 35-37
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Der minimalinvasive Verschluss von Shuntvitien mittels kathetergesteuerter Okkludersysteme hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Basierend auf dem Design des Rashkind-Okkluders in den 1980er-Jahren wurden zahlreiche neue Okkluder mit dem Ziel entwickelt, die Verschlussrate zu verbessern und die Komplikationsrate zu senken.
R. Hein, Y. Bayard, J. Franke, N. Wunderlich, H. Sievert 2007;7 (6): 38-41
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Mit der perkutanen Membranfensterung und der endovaskulären Aortenstentgraftimplantation eröffnen sich neue Möglichkeiten in der interventionellen Behandlung thorakaler Aortenerkrankungen. Insbesondere die Stentgraftimplantation hat in den letzten Jahren zu einem Paradigmenwechsel hin zu einem minimalinvasiven Vorgehen bei Läsionen der thorakalen Aorta descendens geführt.
H. Eggebrecht, S. Huptas, U. Herold, W. Niebel, H. G. Jakob, R. Erbel 2007;7 (6): 42-45
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Bei einer 40-jährigen Patientin ohne Vorerkrankungen entwickelten sich nach einem Marokko-Urlaub Fieber, Husten mit gelblichem Auswurf und Kopfschmerzen. Bei der Lungenauskultation fanden sich ohrnahe Rasselgeräusche über dem rechten Lungenunterfeld, röntgenologisch konnte eine Bronchopneumonie nachgewiesen werden.
P. Stiefelhagen 2007;7 (6): 47
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Eine Fettleber (non-alcoholic fatty liver disease = NAFLD) ist eng mit der Insulinresistenz vergesellschaftet. Es wundert daher nicht, dass sie auch einen Risikofaktor für kardiovaskuläre Ereignisse darstellt.
A. Wirth 2007;7 (6): 49
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ADVANCE war die Pharmastudie mit dem größten Nachhall auf dem Kongress der europäischen Kardiologen in Wien: Sie ergab, dass Typ-2-Diabetiker mit einer Kombination aus ACE-Hemmer und Diuretikum den Blutdruck senken sollten, unabhängig davon ob eine Hypertonie vorliegt oder nicht. Weiteres Thema: Drug-Eluting-Stents. Die Staubwolke, die diese Diskussion vor einem Jahr in Barcelona aufwirbelte und die Sicht auf die Erfolge der interventionellen Kardiologie trübte, ist verflogen. Die Gefahr scheint nicht so groß wie befürchtet.
J. Aumiller 2007;7 (6): 8-12
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Bei der Therapie des Vorhofflimmerns konkurrieren mehrere Strategien. Soll der Sinusrhythmus wiederhergestellt und stabilisiert werden oder beschränkt man sich auf eine Frequenzkontrolle? Entscheidet man sich für die Rhythmuskontrolle, ist dies medikamentös oder interventionell mittels Katheterablation möglich. Beide Ansätze wurden auf dem Kongress „EUROPACE“ in Lissabon im Juni diskutiert.
C. Starostzik 2007;7 (5): 16-17
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Seltener als bisher angenommen können Notärzte nach Sekundenherztod durch Defibrillation Leben retten. Dies zeigt eine erste Auswertung des Reanimationsregisters, die auf dem Deutschen Anästhesiekongress in Hamburg vorgestellt wurde. Danach überlebt nur etwa jeder Zehnte den plötzlichen Herzstillstand.
J. Aumiller 2007;7 (5): 17
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Eine systematische Literaturübersicht über die Ergebnisse aktueller Querschnittstudien, die die Häufigkeit einer medikamentösen Intervention bei den wichtigsten kardiovaskulären Risikofaktoren untersuchten.
D. Pittrow et al. 2007;7 (5): 36-39
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Als bei einer 75-jährigen Patientin plötzlich zunehmende Dyspnoe mit Beinödemen und Pleuraergüssen auftritt, spricht zunächst alles für eine kardiale Dekompensation.
P. Stiefelhagen 2007;7 (5): 41
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Revolutionäre neue Leitlinien zur Endokarditisprophylaxe von der American Heart Association (AHA)! Danach wurden Antibiotika bisher völlig nutzlos bei einer großen Zahl von Patienten mit Klappenfehlern eingesetzt, die sich einer zahnärztlichen Behandlung unterziehen mussten. Dies war bisher der Goldstandard, auch in Deutschland. Fast alle Endokarditiden werden aber mit großer Wahrscheinlichkeit durch Bakteriämien verursacht, die auf Alltagsaktivitäten zurückgehen und weniger auf zahnärztliche Manipulationen.
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (4): 15
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Nachgefragt bei Prof. Dr. med. Christoph Bode, Freiburg
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (4): 19
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Tolvaptan, ein Antagonist des Vasopressin-V2-Rezeptors, spielt eine wichtige Rolle in der Regulation der renalen Flüssigkeitsretention. Im Gegensatz zu Diuretika verstärkt Tolvaptan die Ausscheidung von elektrolytfreiem Wasser.
J. Weil 2007;7 (4): 46
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Steigende Patienten- und sinkende Bettenzahlen zwingen zu immer kürzeren Liegezeiten. Bereits vier Stunden nach elektiver PCI ist eine Entlassung mit niedrigem Risiko möglich.
M. Reppel, H. Schunkert 2007;7 (4): 48
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Der Streit um Nutzen und Risiken der DES hat nicht nur die üblichen Rituale im Verteilungskampf bedient, sondern so manche kühne Prognose revidiert (z. B. Kosteneinsparung durch DES) und sogar zu Selbstkritik ermutigt. Zeugnis dafür gab vor der Fachpresse der BNK-Vorsitzende und bekennende Interventionalist Prof. Sigmund Silber, München, ab.
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (3): 10
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Kongresspräsident Prof. Werner G. Daniel, Erlangen, hat zahlreiche Sitzungen zu den bildgebenden Verfahren angesetzt - und das Echo war groß. Die in Mannheim gezeigten Bilder vom Herzen, "geschossen" mit den neuesten Generationen von CT und MR, beeindruckten gewaltig. Zuweilen wähnte man sich in einer Kunstgalerie und nicht auf einer Fachtagung
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (3): 12
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Der ästhetische Reiz, der von den neuesten MR- oder CT-Bildern des Herzens ausgeht, ist gewaltig. Besteht da nicht die Gefahr, dass die schönen verführerischen Bilder den Blick auf das Wesentliche verstellen? Wir baten Prof. Erland Erdmann, Köln, um seine Einschätzung.
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (3): 14
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Eine 54-jährige Patientin stellte sich mit thorakalem Druckgefühl und Ausstrahlung in den linken Arm vor. Auslöser der Schmerzen war ein Sturz beim Spaziergang mit ihrem Hund. Dieser wurde von einem anderen Hund angegriffen, und sie versuchte, die kämpfenden Tiere zu trennen. Im Echokardiogramm fand sich eine deutliche Kontraktionsstörung mit anteroapikaler Akinesie. Troponin I war auf 0,51 ng/ml erhöht, das EKG zeigte typische ST-Streckenhebungen.
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (3): 16
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ACC-Kurzberichte
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (3): 22
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Patienten mit akut dekompensierter Herzinsuffizienz leiden vor allem am Flüssigkeitsstau in der Lunge. Mittel der Wahl in dieser Situa tion sind bisher Diuretika in hoher Dosis. Künftig wird eine additiv einzusetzende Substanz zur Verfügung stehen, der Vasopressinantagonist Tolvaptan.
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (3): 24
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Auf den großen Kardiologenkongressen, nicht nur auf der Jahrestagung des ACC, wird immer häufiger über die Resistenz gegen Azetylsalizylsäure (ASS) und neuerdings auch Clopidogrel diskutiert. Zu Konsequenzen für die Praxis hat das noch nicht geführt.
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (3): 25
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ACC-Kurzberichte
Dr. Dirk Einecke 2007;7 (3): 26
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Bericht zur 73. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK), Mannheim: Die bildgebenden Verfahren standen thematisch im Mittelpunkt des Programms, nicht aber im Zentrum der Diskussionen. Die rankten sich noch immer um die Fortschritte der interventionellen Kardiologie, speziell um die Stents.
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (3): 8-10
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Die SPICE-Studie (Survival and Prognosis: Investigation of Crataegus Extract WS 1442 in CHF) belegte nach allen Regeln der Kunst, dass die Gabe des geprüften Weißdornextrakts der Firma Schwabe bei Herzinsuffizienz in den Stadien II und III zusätzlich zur Standardtherapie sicher ist.
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (2): 10-12
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Die Heimat des Jazz leidet auch heute noch unter einem kollektiven posttraumatischen Syndrom, das zwar kaum zu bemerken ist, wenn man die engen Flanierwege des French Quarter nicht verlässt, aber umso augenfälliger und greller wird, je weiter man sich in die Überflutungsgebiete vorwagt.
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (2): 12
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Mit dem Kongressmotto „gemeinsam handeln“ betonte Tagungspräsident Prof. Hermann Reichenspurner, ärztlicher Leiter des Universitären Herzzentrums Hamburg, die immer wichtiger werdende Kooperation unterschiedlicher Fachdisziplinen. Hauptgrund: Die Patienten werden immer älter und kommen häufig mit mehreren Erkrankungen gleichzeitig.
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (2): 14-17
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Ziel ist die Generierung von Herzklappenprothesen, die den natürlichen Klappen in ihrer Konzeption und ihrem biologischem Verhalten entsprechen. Die vitalen Konstrukte sollen weder immunogen noch thrombogen, jedoch resistent gegen Infektionen sein und darüber hinaus Wachstumsfähigkeit zeigen. 1996 begannen Experten in der Klinik von Prof. Axel Haverich an der Medizinischen Hochschule Hannover mit dem ehrgeizigen Projekt „Tissue-Engineering von Herzklappen“.
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (2): 16
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Interventionelle Rekanalisation chronischer Koronarverschlüsse: Kontra
Johann Bolte & Klaus v. Olshausen, Hamburg 2007;7 (2): 36-37
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Rekanalisation chronischer Koronarverschlüsse: Pro
Deepak Jain & Peter W. Radke, Lübeck 2007;7 (2): 38-40
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Patienten mit Diabetes mellitus stellen im Kontext perkutaner koronarer Revaskularisationsmaßnahmen aufgrund ihrer klinischen und angiografischen Risikomerkmale eine große Herausforderung dar.
Peter W. Radke, Lübeck 2007;7 (2): 42-44
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Die Einführung der DES (Drug Eluting Stents) in die Behandlung der koronaren Herzerkrankung ist nach der Erfindung des Angioplastieballons und des koronaren Stents die dritte umwälzende Entwicklung der interventionellen Kardiologie.
F. Hartmann, Lübeck 2007;7 (2): 45-49
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Ersetzen EKG-Algorithmen die invasive elektrophysiologische Untersuchung?
Hendrik Bonnemeier, Lübeck 2007;7 (2): 52-56
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Ein 56-jähriger adipöser Patient, bei dem seit einigen Jahren ein metabolisches Syndrom mit arterieller Hypertonie und Typ-2-Diabetes bekannt sind, klagt plötzlich über retrosternales Druckgefühl. Die Beschwerden treten mehrmals täglich auf, sind jedoch unabhängig von körperlicher Belastung. Sie halten bis zu einer halben Stunde an.
Dr. med. Peter Stiefelhagen 2007;7 (2): 57
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Die Höhe der Feinstaubbelastung korreliert bei Frauen nach der Menopause eng mit der kardiovaskulär bedingten Morbidität und Mortalität.
Prof. Dr. med. Curt Diehm 2007;7 (2): 58
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Wenn sich Patienten vor einer Bypassoperation einem systematischen Training der Atemmuskulatur unterziehen, haben sie postoperativ signifikant seltener pulmonale Komplikationen.
Prof. Dr. med. Hermann S. Füeßl 2007;7 (2): 60-61
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Das endgültige Programm der ACC-Tagung umfasste etwa 450 Seiten im Format DIN A4. Tatsächlich gab es einen großen Knall und viele kleinere Erschütterungen durch neue Studienergebnisse. Der Knall: die COURAGE-Studie an Patienten mit chronischer stabiler KHK. Zu den vielen Erschütterungen darf eine deutsche Studie gezählt werden, in der die Sicherheit von Crataegus bei Herzinsuffizienz nachgewiesen wurde.
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (2): 8-9
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Vor gut einem Jahr wurden neue Empfehlungen zur Notfallversorgung und vor allem zur Reanimation von Patienten mit Herzstillstand veröffentlicht. Das bedeutet allerdings nicht, dass bereits ein endgültiger Erkenntnisstand erreicht wäre.
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (2): 9-10
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Hohe Kosten und geringe therapeutische Effizienz: Mit diesen schweren Mängeln war bisher die Implantation von automatischen Defibrillatoren (ICDs) zur Prävention des plötzlichen Herztodes nach Herzinfarkt oder bei ventrikulären Rhythmusstörungen im Zusammenhang mit Kardiomyopathien belastet, wenn die Indikation von der linksventrikulären Auswurffraktion abhängig gemacht wurde. Ein EKG-Test, der Unregelmäßigkeiten in der T-Welle analysiert, scheint das Problem zu lösen.
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (1): 20-21
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Alle schlucken sie, verkauft werden sie von Apothekern, Drogisten und Discountern, aber die Beweise für ihre Wirkung lassen sehr zu wünschen übrig. Die Rede ist von Antioxidanzien und B-Vitaminen inklusive Folsäure. Trotz mangelhafter Datenlage stehen diese Substanzen in vielen Ländern hoch im Kurs. In den USA hatte man sich entschlossen, noch mal eine große Studie aufzulegen. Vielleicht fehlte ja den früheren Studien nur die statistische Power oder der Zufall hat die Ergebnisse bestimmt.
Dr. Jochen Aumiller 2007;7 (1): 24-25
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Trotz aller Unklarheiten brauchen Rheumapatienten schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente. Welche Konsequenzen soll man in der Praxis ziehen? 2007;7 (1): 25
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Bei der Antikoagulation von Vorhofflimmern sollte die INR-Selbstkontrolle häufiger als bisher zum Einsatz kommen, da sich hierdurch sowohl thrombotische als auch hämorrhagische Ereignisse signifikant reduzieren lassen.
C. Stöllberger, B. Schneider, J. Finsterer 2007;7 (1): 34-36
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Mit der SPACE-Studie und der EVA-3S-Studie sind im letzten Jahr zwei wichtige Vergleichsstudien veröffentlicht worden. Dennoch lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine abschließende Stellungnahme bezüglich der Überlegenheit eines der beiden Verfahren abgeben.
R. Kubalek 2007;7 (1): 37-39
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Der intensive Informationsaustausch unter allen Beteiligten in einem ländlichen Herzinfarktnetz führte zu beispielhaft guten Ergebnissen. Das überraschte auch Prof. Karl Heinrich Scholz, Hildesheim, der die Daten in Mannheim nicht ohne Stolz vortrug. Im laufenden Betrieb konnte durch systematische Ergebnispräsentationen bereits innerhalb eines Quartals eine dramatische Verkürzung der „Contact-to-Balloon“-Zeiten erreicht werden.
Dr. Jochen Aumiller (2007)
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