Kardiologie
Prof. Dr. med. Christoph Bode, Prof. Dr. med. Joachim Thiery 2005;5 (8): 1-3
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Auf der Jahrestagung der American Heart Association im texanischen Dallas stellte die Frankfurter Gruppe um Prof. Andreas Zeiher die Ergebnisse der REPAIR-AMI-Studie vor, die weltweit größte Bestätigung des Konzepts der kardialen Funktionsverbesserung durch Progenitorzellen aus dem Knochenmark. Ein Interview mit Prof. Andreas Zeiher.
Dr. med. Jochen Aumiller 2005;5 (8): 10-12
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Auf der Jahrestagung der American Heart Association im texanischen Dallas stellte die Frankfurter Gruppe um Prof. Andreas Zeiher die Ergebnisse der REPAIR-AMI-Studie vor, die weltweit größte Bestätigung des Konzepts der kardialen Funktionsverbesserung durch Progenitorzellen aus dem Knochenmark. Unter den zahlreichen weiteren neuen Studienergebnissen fiel wieder eine Substudie von ASCOT auf, in der das Augenmerk auf den zentralen Blutdruck gelenkt wird. Brisant auch die IDEAL-Studie mit dem Vergleich von 80 mg Atorvastatin und 20–40 mg Simvastatin. Hier der erste Teil des Kongressberichts.
Dr. Jochen Aumiller 2005;5 (8): 8-9
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Ungebremste Zunahme von Linksherzkatheteruntersuchungen, Ballondilatationen und Stentimplantationen im Speziellen sowie massive diagnostische und therapeutische Leistungsausweitungen im Allgemeinen belegt der neueste Herzbericht von Ernst Bruckenberger – allerdings auch den Rückgang der stationären Morbidität und Mortalität sowie die Leistungsverlagerung in immer höhere Altersgruppen.
Dr. Jochen Aumiller 2005;5 (7): 16-18
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Interview mit Dr. Ernst Bruckenberger zu Herzbericht 2004
Dr. Jochen Aumiller 2005;5 (7): 17
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Das Erscheinen des neuen „Bruckenberger“ wird nicht mehr nur als Notiz unter den Bücherneuerscheinungen vermeldet, heute geben sich die großen Fachgesellschaften die Ehre und machen aus dem Ereignis einen Anlass zur Selbstdarstellung. Das war ein schlauer Schachzug, von dem alle etwas haben: Bruckenberger bekommt im Rahmen einer Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) seinen Auftritt und kann für sein Opus werben, die Präsidenten der Fachgesellschaften nutzen diese Gelegenheit gerne, um so manche Zahl ins rechte Licht zu rücken und mögliche Kritik an etwaiger Überdiagnostik und -therapie aufzufangen.
Dr. Jochen Aumiller 2005;5 (7): 18
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Bei einem 78-jährigen Mann bestanden seit drei Wochen allgemeines Krankheitsgefühl, Gewichtsabnahme, Visusverlust und Probleme mit der motorischen Koordination. Er hatte kein Fieber, jedoch fielen bei der klinischen Untersuchung eine nicht druckdolent vergrößerte Leber und eine rechtsseitige homonyme Hemianopsie, eine Dysphasie und eine eingeschränkte Diadochokinese auf.
Prof. Dr. med. Hermann S. Füeßl 2005;5 (7): 52
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Weder Beten ohne Wissen des Betroffenen noch Musik, gutes Zureden oder Berührungen haben auf das klinische Ergebnis einer PTCA einen günstigen Effekt.
Prof. Dr. med. Hermann S. Füeßl 2005;5 (7): 54-55
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Ein Lehrbeispiel besonderer Art ist RITA-3 (Randomized Intervention Trial of Unstable Angina): Wäre sie nach einem Jahr beendet worden, müsste man annehmen, die konservative Therapie von Patienten mit akutem Koronarsyndrom ACS (Nicht-ST-Hebungsinfarkt, NSTEMI) wäre nicht schlechter als die frühe routinemäßige Intervention. 2005;5 (6): 10
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Der frühestmögliche Zeitpunkt einer effektiven kardiopulmonalen Reanimation ist die wichtigste Determinante der Prognose für Patienten mit prähospitalem Herzkreislaufstillstand. Von entscheidender Bedeutung sind Notruf, Kardiokompression und schnelle Defibrillation. Die Defibrillation ist das entscheidende therapeutische Verfahren zur Terminierung von Kammerflimmern oder pulsloser Kammertachykardie mit einer schnellen Verminderung der Effektivität pro Minute. Konzepte der Defibrillation durch Ersthelfer sind viel versprechend und die hohen Erfolgsraten sind vor allem durch eine niedrige „call-to-arrival time“ bedingt.
Hans-Joachim Trappe, Bochum 2005;5 (6): 24-29
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Unter den Kardiomyopathien, die eine wesentliche Ursache für die Entwicklung einer Herzinsuffizienz und den plötzlichen Herztod darstellen, besitzt die dilatative Kardiomyopathie (DCM) als prozentual häufigste Erkrankungsform die größte klinische Bedeutung. Der oftmals progrediente Verlauf der Erkrankung kann durch die gegenwärtige, überwiegend symptomatisch ausgerichtete Herzinsuffizienztherapie allenfalls verzögert, nicht aber kurativ behandelt werden. Eine krankheitsbezogene, spezifische Behandlung erfordert eine exakte Kenntnis der zugrunde liegenden pathogenetischen Ursachen, die durch klinische und nicht invasive Diagnostik in der Vergangenheit nicht erbracht werden konnte.
Uwe Kühl und Heinz-Peter Schultheiss, Berlin 2005;5 (6): 30-35
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Trotz rückläufiger Mortalität gehören kardiovaskuläre Erkrankungen nach wie vor zu den häufigsten Erkrankungen weltweit. Ein Drittel der Erstereignisse ist tödlich, ca. 50 % aller tödlichen Ereignisse sind plötzlich. Daher kommt der Entwicklung von Prädiktoren des kardiovaskulären Risikos für den Einsatz in Diagnostik und Pharmakotherapie eine besondere Bedeutung zu.
Frank Breuckmann, Raimund Erbel, Essen 2005;5 (6): 36-38
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Das Risiko des plötzlichen Todes ist bei Patienten mit linksventrikulärer Dysfunktion, Herzinsuffizienz oder beidem nach einem Myokardinfarkt während der ersten 30 Tage am höchsten. Somit erscheint die frühzeitigere Einleitung von Strategien zur Prophylaxe eines plötzlichen Herztodes bei ausgewählten Patienten gerechtfertigt – aber bei welchen?
Dr. med. Carsten Tschöpe, Berlin 2005;5 (6): 44
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Prähospitale Lyse bringt keinen Vorteil, Fischöl und hoch dosierte Vitamin-B Kombinationen enttäuschen, Pharmaka freisetzende Stents sind zu teuer und in der Therapie der chronischen Herzinsuffizienz ist es dem Arzt überlassen, ob er mit einem ACE-Hemmer oder einem Betablocker startet. Das sind nur einige wenige Ergebnisse aus dem reichhaltigen Studienangebot, das in Stockholm zum Europäischen Kardiologen kongress aufgetischt wurde. CardioVasc-Autor Dr. med. Jochen Aumiller nimmt sich im ersten Teil seines Kongressberichts der neuen Studien aus den Hotline-Sitzungen an, die besondere Relevanz für die Praxis haben. 2005;5 (6): 6-7
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Der Kopf-an-Kopf-Vergleich von zwei Antithrombotika bei 20 078 Patienten mit akutem Koronarsyndrom (ACS) kommt zu einem klaren Ergebnis: Der neue Faktor-Xa-Hemmer Fondaparinux ist in der Kurzzeitanalyse so wirksam wie der bisherige Standard Enoxaparin, hat aber signifikant weniger Blutungen zur Folge. 2005;5 (6): 8
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Über 30 Arbeitsgemeinschaften haben sich unter dem Dach der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie gebildet, die zu Clustern zusammengefasst und um Projektgruppen ergänzt wurden. Besonders brisant sind derzeit Diskussionen über Kompetenzverteilung und Hierarchie auf nicht operativen Intensivstationen. Ein Gespräch mit dem Leiter der AG Intensiv- und Notfallmedizin, Prof. Günter Görge, Saarbrücken.
Die Fragen stellte Dr. med. Jochen Aumiller 2005;5 (3): 12-14
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Auch im Jahr 2003 war mehr als jeder zweite Sterbefall (54,5%) kardiovaskulär bedingt 2005;5 (3): 14
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Als die heute tätige Kardiologengeneration ausgebildet wurde, war man gegenüber den Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Alter überwiegend therapeutisch ohnmächtig, es waren die Krankheiten zum Tode. Heute werden 80-Jährige dilatiert und operiert, häufig genug mit erstaunlich guten Ergebnissen. Das Herz im Alter ist also inzwischen medizinisches Terrain geworden, auf dem die klinische Forschung und Praxis Erfolge feiern kann. 2005;5 (3): 15-16
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Die Herzinsuffizienz als terminale kardiale Komplikation ist zu einer der größten Herausforderungen der Kardiologie, ja des gesamten Gesundheitswesens geworden. 10% der 80-Jährigen leiden daran. Über die Hälfte der älteren Patienten hat die diastolische Form der Herzinsuffizienz, die im Gegensatz zur systolischen in den Studien bisher nicht explizit berücksichtigt wurde.
(J.A.) 2005;5 (3): 18-20
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Entspannte Teilnehmer auf dem ACC-Campus in Orlando: Setzen sie um, was sie gerade gehört haben, dass nämlich erfreuliche Erlebnisse gut fürs Herz sind? Zu diesem Ergebnis kam eine auf der Tagung vorgetragene Präventionsstudie. Sie empfiehlt, täglich 15 Minuten zu lachen. Dieses und weitere Highlights in Teil 2 unseres Kongressberichts.
Jochen Aumiller 2005;5 (3): 21-30
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Das niedrige HDL-Cholesterin trägt möglicherweise mehr zur hohen kardiovaskulären Mortalität von Diabetikern bei als bisher angenommen. Diese Effekte will Priv.-Doz. Dr. med. Carsten Tschöpe, Charité Berlin, mit seiner Arbeitsgruppe nun genauer unter die Lupe nehmen. Für sein Projekt erhielt er von der Europäischen Diabetes-Gesell schaft den mit 100 000 Euro dotierten Forschungspreis.
Interview: Dr. Judith Neumaier 2005;5 (3): 32
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Original- und Übersichtsarbeiten · CME-Schwerpunkt: Diabetologie
Priv.-Doz. Dr. med. Oliver Schnell 2005;5 (3): 36-38
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„SCORE-Deutschland“ erlebte auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim seine Premiere. Es handelt sich um die speziell für deutsche Risikoverhältnisse optimierten Zahlen des SCORE-Projekts (Systematic Coronary Risk Evaluation).
Jochen Aumiller 2005;5 (3): 6-12
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Zwischen dem Spiegel von NT-pro-BNP und der Mortalität von Patienten mit akutem Koronarsyndrom besteht ein sehr enger Zusammenhang. Nun hat sich das Peptid auch als zuverlässiger prognostischer Marker für Patienten mit chronischer stabiler KHK erwiesen.
Dr. med. Carsten Tschöpe, Berlin 2005;5 (3): 60
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In zwei großen Studien schützte die Langzeitgabe von Azithromycin bzw. Gatifloxacin bei Patienten mit stabiler KHK bzw. nach akutem Koronarsyndrom nicht vor kardialen Ereignissen.
Dr. med. Carsten Tschöpe, Berlin 2005;5 (3): 62-63
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Die quantitative Graduierung der Mitralklappenregurgitation ist ein aussagefähiger Vorhersageparameter für die Prognose einer asymptomatischen Mitralinsuffizienz; Patienten mit einer effektiven Regurgitationsöffnung von mindestens 40 mm2 sollten sofort zum Herzchirurgen überwiesen werden.
Prof. Hermann S. Füeßl, München 2005;5 (3): 67
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Erstaunlicherweise reagierte die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft auf die Veröffentlichung der TNT-Studie umgehend mit einem Statement
(JA) 2005;5 (2): 10
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Auf der Jahrestagung des ACC stellte Priv.-Doz. Dr. Markus Ferrari eine neuartige miniaturisierte Herz-Lungen-Maschine vor, die innerhalb von 15 Minuten transluminal in der Vena cava und in der Aorta implantiert werden kann und für eine ausreichende Perfusion des Organismus sorgt. Die Ergebnisse bei den ersten zwölf Patienten im kardiogenen Schock sind viel versprechend. Im folgenden Gespräch erläutert Ferrari diese Innovationen und ihren potenziellen Einsatz in der Praxis.
Interview: Dr. med. Jochen Aumiller 2005;5 (2): 12-13
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Die Aufregung über die Ergebnisse der Women´s Health Study (WHS) hinsichtlich der Primärprävention mit Azetylsalizylsäure (ASS) war mindestens ebenso groß wie die Diskussion über TNT. Die Arzneimittelkommission hat allerdings bis heute nicht darauf reagiert, obwohl es sich um eine für die noch gesunde Bevölkerung wichtige Frage handelt und obendrein Orientierungshilfe nötig wäre, denn die Datenlage ist nicht mehr eindeutig.
(JA) 2005;5 (2): 14
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Ein klinischer Ansatz brachte für die kardiologische Genetik jetzt einen großen Fortschritt: Eine groß angelegte Geschwisterstudie zeigte, dass die gefährlichen Hauptstammstenosen weitervererbt werden können; dagegen scheinen Plaques in den peripheren Koronarien keine genetischen Ursachen zu haben. Das hat praktische Konsequenzen: Bei Geschwistern von Patienten mit Hauptstammstenosen ist aufgrund dieser Ergebnisse ein Screening begründet.
(JA) 2005;5 (2): 20-22
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Nachgefragt bei Prof. Dr. med. Christian Hengstenberg, Regensburg
Interview: Dr. med. Jochen Aumiller 2005;5 (2): 22
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Durch die rasante technische Weiterentwicklung von Mehrzeilen-CT und MRT ist das Interesse am klinischen Einsatz dieser Bild gebenden Methoden besonders bei koronarer Herzkrankheit (KHK) äußerst groß. 2005;5 (2): 26-31
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Antiaggregatorische Therapie nach Koronarinterventionen
Prof. Dr. med. Ursula Rauch und Prof. Dr. med. Heinz-Peter Schultheiss 2005;5 (2): 32-35
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In diesem Beitrag diskutieren wir Status und Perspektiven der molekulargenetischen Diagnostik der Kardiomyopathien, krankheitsinhärente Limitationen dieser Diagnostik und sich hieraus ergebende Konsequenzen für die Praxis.
Prof. Dr. med. Wolfgang Poller und Prof. Dr. med. Heinz-Peter Schultheiss 2005;5 (2): 36-38
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Supraventrikuläre und/oder ventrikuläre Herzrhythmusstörungen sind während einer Schwangerschaft nicht selten. Sie erfordern eine genaue Abklärung der vorliegenden Arrhythmieformen und besonders eine Beurteilung der kardialen Funktion. Obgleich sicherlich die meisten Rhythmusstörungen harmlos und für den Verlauf der Schwangerschaft unbedeutend sind, können Herzrhythmusstörungen auch schwer wiegend sein und zum Tod von Mutter und Fetus führen.
Prof. Dr. med. Hans-Joachim Trappe 2005;5 (2): 39-42
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Vieljähriger, intensiver Ausdauersport führt sehr häufig zu einer dilatierenden Arteriopathie - oft mit Mediasklerose - und zu einer dilatativen tiefen Phlebopathie. Der Diameter der A. femoralis communis war bei den ausdauersportaktiven Männern um 24% größer als der Normwert, bei den Frauen um 21%. 2005;5 (2): 46-52
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Die Hypertonietherapie steht vor einem Generationenwechsel: Atenolol und Diuretikum, als Monotherapeutika heute noch erste Wahl, dürften bald zweitklassig werden, neuere Substanzgruppen wie Amlodipin und ACE-Hemmer bzw. AT1-Blocker werden ihren Platz einnehmen. In der TNT-Studie brachten 80 mg Atorvastatin bei chronischer stabiler Angina pectoris mehr als 10 mg. Hier Teil 1 des ACC-Kongressberichts von Dr. med. Jochen Aumiller.
Dr. med. Jochen Aumiller 2005;5 (2): 6-8
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Trotz seiner rhetorisch fein ausbalancierten Eröffnungsrede war dem ACC-Präsidenten Prof. Michael J. Wolk anzumerken, dass er beim Thema" innerlich="
Dr. med. Jochen Aumiller 2005;5 (2): 7
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Was den Hypertonologen recht ist, nämlich das kardiovaskuläre Risiko maximal zu vermindern, ist den Lipidologen erst recht billig. Sie wissen aus zahlreichen Megastudien, dass der Sturz des LDL-Cholesterins auch eine deutliche Risikosenkung zur Folge hat. In einigen Studien zeichnete sich sogar eine lineare Beziehung ab: Je mehr das LDL abnimmt, desto mehr sinkt auch das kardiovaskuläre Risiko. Aber wo sind die Grenzen, wann ist tief ausreichend tief?
Dr. med. Jochen Aumiller 2005;5 (2): 8-10
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Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen etwa ein Drittel der tabakassoziierten Todesfälle pro Jahr in Deutschland. Maßnahmen zur Beratung des Rauchers, psychotherapeutisch orientierte und medikamentös unterstützte Behandlungsprogramme sind erfolgreich und erhöhen die langfristigen Überlebenschancen. Eine Tabakabstinenz reduziert das Mortalitätsrisiko um 36% im Vergleich zu einem fortgesetzten Tabakkonsum nach einem kardialen Ereignis.
Dr. med. Friederike D. Wernz, Dr. med. Hubertus M. Friederich, Priv.-Doz. Dr. med. Anil Batra 2005;5 (1): 19-22
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Adipositas erhöht das Risiko für Diabetes mellitus, arterielle Hypertonie und Fettstoffwechselstörungen. Daneben wurden bei Adipösen auch Zeichen einer systemischen Entzündungsreaktion, verstärkter oxidativer Stress und Gerinnungsstörungen nachgewiesen. Sämtliche Risikofaktoren sind bei Patienten mit einer vorwiegend abdominalen Fettverteilung, die durch Messung des Taillenumfangs diagnostiziert werden kann, besonders stark ausgeprägt. Die Risikokonstellation trägt zu vorzeitigen Gefäßerkrankungen bei und verkürzt die Lebenserwartung. Die vermehrte Freisetzung von so genannten Endocannabinoiden kann offenbar eine anhaltende Gewichtsreduktion verhindern und gleichzeitig das adipositasassoziierte Risikoprofil ungünstig beeinflussen. Diese Hypothese wird durch große klinische Studien unterstützt, bei denen die Endocannabinoidwirkung durch den Cannabinoid-1 (CB1)-Antagonisten Rimonabant (Accomplia®) blockiert wurde.
Dr. med. Susanne Klaua und Prof. Dr. med. Jens Jordan 2005;5 (1): 24-27
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Ein Stillstand der Entwicklung von Arteriosklerose ist auch heute nur schwer erreichbar. Lipidtherapie ist eine erwiesenermaßen hochwirksame Option. Effiziente und sichere Cholesterinsenker eröffnen die Möglichkeit der Einstellung auf sehr niedrige Cholesterinspiegel. Allerdings ist weder ein allgemein gültiger idealer Wert für das LDL-Cholesterin bekannt noch sind nicht invasive Techniken systematisch zur Bestimmung der individuell notwendigen Cholesterinsenkung geprüft. Deshalb bleibt zurzeit unter Berücksichtigung der Budgetzwänge nur die mutmaßlich optimale Einstellung nach individuell abgeschätztem Risiko.
Prof. Dr. med. Eberhard Windler 2005;5 (1): 28-33
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Die erektile Dysfunktion (ED) hat meistens vaskuläre Ursachen. Bei Diabetikern geht eine ED mit einer erhöhten Rate an stummen Myokardischämien einher. Es wird diskutiert, ob man Diabetiker mit ED auf eine stumme KHK screenen soll.
Prof. Dr. med. Alfred Wirth, Bad Rothenfelde 2005;5 (1): 52
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Im zweiten Teil seines Kongressberichts von der Jahrestagung der American Heart Association (AHA) hat CardioVasc-Autor Dr. med. Jochen Aumiller eine Reihe von Schwerpunktthemen herausgegriffen. Im Gespräch mit deutschen Kongressteilnehmern hat er außerdem protokolliert, was sie auf diesem Megakongress besonders begeistert hat.
(au) 2005;5 (1): 6-16
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