Kardiologie
Neben den etablierten Indikationen zur Implantation von ICDs im Sinne einer Sekundärprävention bei Patienten mit überlebtem plötzlichen Herztod rückt zunehmend das Interesse an einer Primärprävention in den Vordergrund.
Dr. med. Michael Fiek, Prof. Dr. med. Ellen Hoffmann, Prof. Dr. med. Gerhard Steinbeck 2002;2 (Sonderheft_1): 14
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Herzinsuffizienz ist eine chronische Erkrankung, die durch eine Verschlechterung der Lebensqualität und Lebenserwartung sowie durch eine progrediente Einschränkung der Belastbarkeit gekennzeichnet ist. Ein neues Therapiekonzept in der Behandlung der fortgeschrittenen Herzinsuffizienz ist die kardiale Resynchronisationstherapie, die zu einer schnellen Verbesserung der Hämodynamik und langfristig zu einer Steigerung der Lebensqualität und der Belastbarkeit führen kann.
Michael Kloss, Priv.-Doz. Dr. Angelo Auricchio, Prof. Dr. med. Helmut Klein 2002;2 (Sonderheft_1): 20
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Dr. med. P. Sick, Prof. Dr. med. R. Hambrecht, Prof. Dr. med. G. Schuler 2002;2 (Sonderheft_1): 25
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Kaum ein Thema macht zurzeit so viele Schlagzeilen wie die Stammzelltherapie. Neben den ethischen Aspekten hat dies vor allem einen Grund: die mit Stammzellen verbundene Hoffnung auf tatsächliche Heilung. Wie realistisch diese Hoffnung ist und wie sich der Stand der Forschung augenblicklich darstellt, beleuchten Prof. Dr. med. Thomas Eschenhagen und Dr. med. Wolfram-Hubertus Zimmermann.
Prof. Dr. med. Thomas Eschenhagen und Dr. med. Wolfram-Hubertus Zimmermann 2002;2 (Sonderheft_1): 29
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Der Nachweis typischer Zeichen der Herzinsuffizienz trotz normaler Ejektionsfraktion erlaubt die Diagnose einer diastolischen Funktionsstörung des linken Ventrikels. Wir wissen heute, dass diese Diagnose die Morbidität und Mortalität des Patienten signifikant beeinflusst. Erst seit kurzem liegen eine einheitliche Definition und diagnostische Kriterien zu diesem Krankheitsbild vor.
Dr. med. Carsten Tschöpe, Prof. Dr. med. Heinz-Peter Schultheiss 2002;2 (Sonderheft_1): 35
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Dr. med. Michael Kindermann und Prof. Dr. med. Michael Böhm 2002;2 (Sonderheft_1): 40
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Nicht nur proinflammatorische Prozesse laufen im Koronarendothel ab, wenn es zu Läsionen kommt, sondern auch prothrombotische. Beide Pathomechanismen unterhalten sich und schaukeln sich auf. Wichtiger Marker hierfür ist das CD40-/CD40-Liganden-System.
Dr. med. Jochen Aumiller 2002;2 (Sonderheft_1): 60
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In Deutschland ist die Pilotphase einer gentherapeutischen Studie zur Verhinderung der Restenose beendet – die erste dieser Art überhaupt. Wie Cardiovasc am Rande des Kardiologie-Weltkongresses in Sydney erfuhr, wird das Gen der induzierbaren NO-Synthase (iNOS) in die Intima der dilatierten Koronarie mithilfe eines speziellen Ballons injiziert. Erst danach wird der Stent implantiert mit der Hoffnung, dass Restenosen ausbleiben.
(J.A.) 2002;2 (Sonderheft_1): 60
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Es zeichnet sich ein neuer innovativer Ansatz zur Lipidsenkung ab. Durch die Komedikation mit Ezetimib sollen die LDL-Zielwerte sicher erreicht werden. Bisher sind darunter keine gravierenden Nebenwirkungen bekannt.
Dr. med. Jochen Aumiller 2002;2 (Sonderheft_1): 61
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Etwa ein Drittel bis die Hälfte des Cholesterins im menschlichen Körper stammt aus der Ernährung, der Rest, die andere Hälfte, wird im Körper (de novo) synthetisert. Die endogene Cholesterinsynthese erfolgt im gesamten Organismus, hauptsächlich aber in der Leber, dem „Zentralorgan“ für die Cholesterinhomöostase. Im Prinzip sind beide Cholesterinquellen, die endogene wie die exogene, pharmakologisch kontrollierbar.
(J.A.) 2002;2 (Sonderheft_1): 61
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Editorial von Prof. Dr. med. Roman Haberl zum Heft 6/2002 mit dem Schwerpunkt Kardiogene Embolien
Prof. Dr. Roman Haberl 2002;2 (6): 1
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20–40% aller ischämischen Schlaganfälle sind bedingt durch eine kardiogene oder aortogene Embolie. Direkte Emboliequellen (Thromben, Endokarditis, Tumoren) und Embolieprädispositionen (z. B. Vorhofflimmern, Aortenplaques, offenes Foramen ovale) mit unterschiedlicher Kausalzusammenhangswahrscheinlichkeit sind zu unterscheiden. Ergiebigste diagnostische Maßnahme ist die transösophageale Echokardiographie. Die Art der sekundärpräventiven Therapieform sollte nach Abwägen von Nutzen und Risiko in Abhängigkeit von der gefundenen potenziellen Emboliequelle, der Wahrscheinlichkeit eines Kausalzusammenhangs und der individuellen Patientensituation ausgewählt werden. Eine primärpräventive Therapie mit Antikoagulantien ist nur indiziert, wenn das künftige Embolierisiko das Blutungsrisiko unter Therapie eindeutig übersteigt
Prof. Dr. med. Wolfgang von Scheidt 2002;2 (6): 14-21
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Vitamin-K-Antagonisten stellen bis heute die Grundpfeiler jeder langfristigen antithrombotischen Therapie dar. Eine Behandlung ist stets eine Gratwanderung zwischen erwünschtem antithrombotischen Effekt und dem Auftreten von Blutungskomplikationen. Im Folgenden soll eine Übersicht über die wichtigsten Indikationen zur Antikoagulation bei Erkrankungen mit erhöhtem Schlaganfallrisiko gegeben werden.
Dr. med. Jürgen Bardutzky, Dr. med. Rainer Kollmar und Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Schwab 2002;2 (6): 22-30
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Bereits eine geringe Einschränkung der Nierenfunktion erhöht die Mortalität und die Komplikationsrate bei akutem Myokardinfarkt. Trotzdem sind gerade diese Hochrisikopatienten therapeutisch oft unterversorgt.
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. E. Ritz, Heidelberg 2002;2 (6): 34
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Weiterhin symptomatischen Herzinsuffizienzpatienten wird Digitalis auch bei Sinusrhythmus zusätzlich empfohlen. Eine Post-hoc-Subgruppenanalyse der DIG-Studie ergab jetzt eine Mortalitätszunahme in der Gruppe der digitalisbehandelten Frauen um 4,2%. Aus diesem Grund sollte bei herzinsuffizienten Patientinnen im stabilen Sinusrhythmus die Indikation für eine Digitalistherapie sorgfältig geprüft und gegebenenfalls die Dosis niedrig gewählt werden.
Drs. Carsten und Rebecca Tschöpe, Berlin 2002;2 (6): 35
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Die kathetergestützte Septumablation mittels Alkoholinjektion in einen Septalast führt zu einer Abnahme des Druckgradienten im linksventrikulären Ausflusstrakt, verbunden mit einem deutlichen Anstieg der kardiopulmonalen Leistungsreserve. Bei jedem Vierten wird dieser Erfolg allerdings durch einen AV-Block mit permanenter Schrittmacherpflichtigkeit erkauft.
Dr. med. Bernhard Witzenbichler, Berlin 2002;2 (6): 38
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Endlich Klarheit verschaffte die Zulassung von Dobutamin für die Ischämie- und Vitalitätsdiagnostik im Rahmen echokardiographischer Untersuchungen durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) am 29.10.2002, wenn körperliche Belastung nicht durchführbar oder aussagekräftig ist.
Dr. med. Carsten Tschöpe, Berlin 2002;2 (6): 40
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Ein aktueller Bericht von Dr. Jochen Aumiller vom 75. Jahrestagung der American Heart Association 17.–20. November 2002 in Chicago
Dr. med. Jochen Aumiller 2002;2 (6): 42-47
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Die Vorsitzenden des Kolloquiums zur 75. Jahrestagung der American Heart Association in Chicago fassen ihre Eindrücke in den folgenden Statements zusammen.
Statement von Prof. G. Heusch, Essen 2002;2 (6): 47-50
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Der Verschluss eines offenen Foramen ovale nach paradoxer Embolie wird sehr kontrovers diskutiert. Einerseits wäre dies eine kausale Therapie. Andererseits aber: Wann weiß man mit Sicherheit, dass es sich ursächlich um eine paradoxe Embolie gehandelt hat? Immerhin hat jeder Dritte ein offenes Foramen ovale. Was für und gegen diese Behandlung spricht und welche Patienten dafür überhaupt infrage kommen, ist Gegenstand dieses Pro-Kontra-Forums. 2002;2 (6): 8-10
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Zwischen der Adipositas, kardiovaskulären Risikofaktoren und dem Herzinfarkt besteht ein enger Zusammenhang. Daten der Framingham-Study zeigen nun, dass die Adipositas auch ein unabhängiger Risikofaktor für die Entstehung einer Herzinsuffizienz ist.
Prof. Dr. med. Alfred Wirth, Bad Rothenfelde 2002;2 (5): 38
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Bei erhöhten CRP-Werten kann zurzeit noch keines der drei wesentlichen Kriterien Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Wahrscheinlichkeit bezüglich eines Nutzens von Interventionsmaßnahmen überzeugen. Zu diesem Ergebnis kommen Kushner und Sehgal bei der Anwendung der Kriterien des Guide to Clinical Preventive Services, die von der US Preventive Services Task Force entwickelt worden waren.
Prof. Dr. med. Peter Schwandt, München 2002;2 (5): 41
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Einer von sechs Patienten wird zunächst fehldiagnostiziert mit der fatalen Konsequenz, dass sein Sterberisiko während des Hospitalaufenthalts dreimal höher ist als das der initial richtig diagnostizierten Infarktpatienten.
Dr. med. Jochen Aumiller 2002;2 (5): 44-45
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In den Notfallambulanzen kennt man noch eine Reihe anderer diagnostischer Probleme, die es sorgfältig abzuklären gilt, etwa die rezidivierenden Ohnmachten bzw. Schwächeanfälle. Solche Synkopen machen 5% aller Einweisungen aus. Die Abklärung kann durchaus Zeit raubend und aufwendig sein.
Dr. med. Jochen Aumiller 2002;2 (5): 45
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Die Ruptur von atherosklerotischen Plaques ist meistens das Startsignal für den Herzinfarkt. Daher suchen die Grundlagenforscher Mittel und Wege, solche Rupturen ganz zu vermeiden oder wenigstens hinauszuzögern. Richtungsweisend ist dabei die Erkenntnis, dass Entzündungsvorgänge für die Ruptur die Hauptrolle spielen. Ebenfalls gibt es Indizien dafür, dass eine generalisierte Entzündung im Koronarsystem vorliegt, weshalb das Problem auch auf der „systemischen Patientenebene“ angegangen werden muss. Auf dem Europäischen Kardiologenkongress in Berlin wurden hierzu drei neue Ansätze vorgestellt.
Dr. med. Jochen Aumiller 2002;2 (5): 46
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Wer glaubt, es gäbe nichts simpleres als den Bluthochdruck einzustellen, irrt gewaltig. Das zeigte auch die Jahrestagung des BNK wieder. Nach R. Kolloch werden bei nicht einmal 25% der Hypertoniker die Zielwerte von 140/90 mmHg und darunter erreicht. Da kann man schon nachdenklich werden, bedenkt man die pharmakotherapeutischen Fortschritte der letzten Jahre. Kolloch plädierte für die Kombinationstherapie, wobei die Diuretika nicht vernachlässigt werden sollten.
Dr. med. Jochen Aumiller 2002;2 (5): 48-49
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Zwölf Jahre leitete Frank Sonntag, Hamburg, die Geschicke des BNK, der sich heute als straff organisierter, professionell arbeitender Berufsverband mit knapp 900 Mitgliedern präsentiert gewappnet für die anstehenden gesundheitspolitischen Verteilungskämpfe, die in den nächsten Monaten an Schärfe eher noch zunehmen dürften.
Dr. med. Jochen Aumiller 2002;2 (5): 49-51
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Patienten mit koronarer Herzkrankheit haben ein deutlich erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse und müssen aggressiv behandelt werden.
R. Volkert 2002;2 (5): 51
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Die Hyperhomocysteinämie wird zunehmend als unabhängiger Risikofaktor für kardio- und zerebrovaskuläre Erkrankungen diskutiert. Es liegen Ergebnisse aus epidemiologischen Studien vor, die erhöhte Homocysteinämiespiegel mit einem erhöhten Risiko für atherothrombotische Erkrankungen assoziieren. Bis weitere Studienergebnisse vorliegen, sollte zumindest bei Risikopatienten eine Bestimmung des Serumhomocysteins vorgenommen und bei erhöhten Werten eine Vitaminsupplementierung erwogen werden.
Prof. Dr. med. Claus-Peter Siegers, Priv.-Doz. Dr. med. Johannes Schulze 2002;2 (4): 42-44
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Adipositas ist ein Risikofaktor für die Entwicklung einer Herzinsuffizienz, da die größere Körpermasse mit Erhöhungen von Vorlast, Nachlast, Blutdruck, KHK und schließlich Herzinfarkt einhergehen kann. Nun berichtet eine Studiengruppe aus Kalifornien Gegenteiliges: Adipositas, so das überraschende Ergebnis, erhöht die Überlebenschance bei Herzinsuffizienz!
Prof. Dr. med. Alfred Wirth, Bad Rothenfelde 2002;2 (4): 46
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Allmählich hat der Europäische Kardiologenkongress amerikanische Dimensionen erreicht, auch was die kaum noch überschaubare Vielfalt des Themenangebots und die angeschlossene Industriemesse betrifft, eine imponierende Leistungsschau. Die Medizintechnik – von Katheter- und Stentherstellern bis zu den neuesten Defi-Modellen zur biventrikulären Stimulation bei chronischer Herzinsuffizienz – rückt weiter in den Vordergrund.
Dr. med. Jochen Aumiller 2002;2 (4): 56
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Dr. med. Jochen Aumiller 2002;2 (4): 57-60
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Leidet ein Patient an Herzinsuffizienz und an Hypertonie, so rücken für die Therapie des hohen Blutdrucks jene Medikamente in die erste Reihe, die auch bei Herzinsuffizienz wirksam sind. Dies sind die Betablocker, die ACE-Hemmer und die Diuretika. AT1-Blocker sind Alternativen zu den ACE-Hemmern, z.B. dann, wenn ACE-Hemmer schlecht vertragen werden.
Dr. med. Patrick Müller, Prof. Dr. med. Michael Böhm 2002;2 (3): 20-28
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Fragen und Antworten zur Differenzialtherapie im Praxisalltag
Prof. Dr. med. Ralph Haberl, Priv.-Doz. Dr. med. Peter Steinbigler 2002;2 (3): 53-58
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Kokain ist eine weltweit verbreitete Modedroge. Neben den bekannten kardialen Komplikationen wie z. B. Koronarspasmus, Herzinfarkt, Myokarditis und Rhythmusstörungen treten auch akute Dissektionen der Aorta auffällig häufig im Zusammenhang mit einem Kokainabusus auf.
Prof. Dr. med. Curt Diehm, Karlsbad 2002;2 (3): 62
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Trotz der Entdeckung neuer Risikofaktoren sind es doch die drei bekannten Klassiker Hypercholesterinämie, Hypertonie und Nikotin, die weiterhin zu 75% für die koronare Herzkrankheit verantwortlich sind.
Prof. Dr. med. Peter Schwandt, München 2002;2 (3): 64-65
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Die kardiologische Forschung beschert uns alljährlich Unmengen neuer Daten, neuer Ansätze und Konzepte, dass es nicht nur schwer fällt, die Übersicht zu bewahren, sondern auch die Spreu vom Weizen zu trennen. Wenn das nur so leicht wäre. Denn unsere angeblich so gründlich und wasserdicht abgesicherten wissenschaftlichen Standpunkte haben nur selten mit der objektiven Wahrheit zu tun. Sie sind häufig der Irrtum von morgen.
(JA) 2002;2 (3): 70-71
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Die LIFE-Studie (Losartan Intervention for Endpoint Reduction in Hypertension) hatte schon auf der Jahrestagung des American College of Cardiology für Überraschungen gesorgt. In Sydney trug Studienleiter Dr. Björn Dahlöf, Göteborg, neue Daten aus der echokardiographischen Substudie vor, die erneut Stoff für grundsätzliche Diskussionen liefern dürfte. Danach wiesen die Patienten unter Losartan eine signifikant stärkere Regression der linksventrikulären Hypertrophie auf als die Vergleichsgruppe unter Atenolol.
(JA) 2002;2 (3): 72
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Ein historisches Datum: Vor nun genau 30 Jahren erschien im New England Journal of Medicine von H. R. Brunner et al. (286 (1972), 441–449) die Beobachtung, die den Durchbruch brachte: Hypertoniepatienten mit niedriger Plasma-Renin-Aktivität bekamen weder Schlaganfall noch Herzinfarkt. Dagegen stieg mit zunehmender Renin-Aktivität das Infarkt- und Schlaganfallrisiko.
Dr. med. Jochen Aumiller 2002;2 (3): 74-75
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Die Zahl der dialysepflichtigen Patienten steigt, Hauptgründe hierfür sind Diabetes mellitus, Hypertonie und Glomerulonephritis. Sowohl Hypertonie als auch Proteinurie sind wichtige Determinanten für die Progression der Niereninsuffizienz. In beiden Fällen haben sich die Sartane als nützlich erwiesen, die Nieren funktionieren länger.
Dr. med. Jochen Aumiller 2002;2 (3): 75-76
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Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung, die übrigens in diesem Jahr ihren 75. Geburtstag feiert, bietet alljährlich allen, die sich mit der Forschung und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beschäftigen, ein Forum für einen breiten Meinungsaustausch. Dabei steht immer die Frage im Mittelpunkt: Was ist neu und für die Praxis relevant?
Dr. med. Peter Stiefelhagen 2002;2 (3): 77-79
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Hinter allen entscheidenden Erfolgsparametern konnten die Studienleiter von RAVEL eine glatte Null ohne Komma schreiben: Bei den eingeschlossenen 238 Patienten gab es keine Restenose, keine Thrombose, keinen kardialen Todesfall und auch keine notwendig gewordene Revaskularisation. Da fängt auch der nüchternste Interventionist ein wenig zu träumen an.
(J.A.) 2002;2 (3): 79-82
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Postmenopausale Hormonsubstitution aus der Sicht einer Gynäkologin (Dr. med. V. Seifert-Klauss) und der Sicht einer Kardiologin (Dr. med. C. Gohlke-Bärwolf) 2002;2 (3): 8-14
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Patienten mit akutem Koronarsyndrom bedürfen besonderer Aufmerksamkeit. Bei ST-Streckenhebungsinfarkt muss so schnell wie möglich die Reperfusionstherapie eingeleitet werden. Hierzu stehen die Thrombolyse und die Akutintervention zur Verfügung. Welches Verfahren das bessere ist, hängt von den individuellen Risikokonstellationen und von logistischen Bedingungen ab.
Prof. Dr. med. Heinz-Peter Schultheiss 2002;2 (2): 1
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Unter dem Begriff „akutes Koronarsyndrom“ werden die lebensbedrohlichen Phasen der koronaren Herzerkrankung zusammengefasst. Klinik, EKG und CK-MB Bestimmungen sind ungenügend, Patienten ohne ST-Streckensenkung sicher zu evaluieren. Durch eine serielle Bestimmung von Troponin T oder Troponin I innerhalb von vier bis sechs Stunden nach Aufnahme werden bei etwa einem Drittel der Patienten, die klinisch als instabile Angina klassifiziert werden, Mikrozellschädigungen („minor myocardial injury“) nachgewiesen. Dieser Befund erlaubt eine überlegene Risikostratifizierung und kann auch zur Kosteneffektivität beitragen.
Prof. Dr. med. Christian W. Hamm 2002;2 (2): 12-16
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Das akute Koronarsyndrom stellt die häufigste Einsatzindikation für den Notarzt dar. Die EKG-Registrierung ist eine unverzichtbare Primärmaßnahme, mit der bereits das Ausmaß der Gefährdung der Patienten abgeschätzt und die prähospitalen Therapieoptionen festgelegt werden können. Finden sich typische Infarktkriterien (ST-Streckenhebung), ist die sofortige prähospitale Thrombolyse vor allem dann indiziert, wenn der Patient eine kurze Symptomdauer hat und/oder längere Transportzeiten zu erwarten sind. Bei geplanter perkutaner Intervention und unmittelbar erreichbarem Interventionszentrum/Interventionsmannschaft sollte der Patient mit ASS und Heparin u. U. auch einem GP-IIb/IIIa-Rezeptorblocker vorbehandelt werden. Bei Patienten ohne ST-Streckenhebung ist regelhaft eine Nachbeobachtung zur weiteren Abklärung des Risikos und des notwendigen Vorgehens indiziert.
Priv.-Doz. Dr. med. H.-R. Arntz, Dr. med. K. Pels, priv.-Doz. Dr. med. M. Pauschinger 2002;2 (2): 18-22
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In Folge eines Myokardinfarktes kommt es im Herz- und Kreislaufsystem zu Anpassungsvorgängen, welche einerseits der Aufrechterhaltung einer stabilen hämodynamischen Situation dienen sollen, andererseits jedoch unphysiologische und potenziell schädliche Wirkungen haben können. Die präventive Therapie soll notwendige Anpassungsvorgänge des Herz- und Kreislaufsystems tolerieren, deletäre Effekte jedoch verhindern. Im Folgenden werden die für das Therapieverständnis wichtigen physiologischen Vorgänge nach Myokardinfarkt und der aktuelle Stand der Therapie dargestellt.
Dr. med. Hanns B. Hillenbrand, Prof. Dr. med. Georg Ertl 2002;2 (2): 24-30
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Die Therapie des akuten Herzinfarktes besteht in erster Linie in der Revaskularisierung, sodass sich die medikamentöse Therapie nach Myokardinfarkt vor allem mit der Sekundärprävention beschäftigt. In seltenen Fällen, in denen eine komplette Revaskularisierung nicht erzielt werden kann und der Patient Postinfarktangina entwickelt, muss eine spezifische medikamentöse Therapie zur Verbesserung der Symptomatik begonnen werden. Die medikamentöse Therapie der Angina pectoris nach Myokardinfarkt sollte zum einen das Auftreten neuer kardiovaskulärer Ereignisse vermindern und zum anderen sich günstig auf die Lebensqualität auswirken. Der Begriff Postinfarktangina subsummiert die nach einem Myokardinfarkt verbleibenden anginösen Beschwerden unabhängig davon, ob der Infarkt konservativ, mittels Thrombolyse, Akutintervention oder operativer Revaskularisierung behandelt wurde. Die Hauptsymptome entsprechen im Wesentlichen denen einer stabilen Angina pectoris mit thorakalem Engegefühl oder äquivalenten Beschwerden wie z. B. Belastungsdyspnoe.
Dr. med. Ulrich Hink, Prof. Dr. med. Thomas Münzel 2002;2 (2): 32-39
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Um das beim Postinfarktpatienten vorhandene Risiko eines plötzlichen Herztodes im Sinne einer Primärprophylaxe zu senken, sollte grundsätzlich eine Therapie mit Betarezeptorenblockern begonnen werden. Patienten mit einem besonders hohen Risiko von malignen Arrhythmien sollten einer ICD-Therapie zugeführt werden.
Dr. med. Markus Zabel 2002;2 (2): 40-44
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Herzinsuffizienzpatienten werden immer wieder mit klinischen Zeichen der Überwässerung stationär aufgenommen. Doch warum bekommt man das Problem so schlecht in den Griff? Nun untersuchte eine prospektive randomisierte offene Studie, ob es vielleicht an der Wahl des Diuretikums gelegen haben könnte. 2002;2 (2): 60-61
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Der wissenschaftliche und ökonomische Wettstreit um die modernen Betablocker und ihre Wirksamkeit bei Herzinsuffizienz generiert teilweise widersprüchliche Studienergebnisse. Ob ein Betablocker bei Herzinsuffizienz die Prognose verbessern kann, lässt sich nicht aus seinen pharmakologischen Eigenschaften ableiten, sondern nur aus prospektiven Mortalitätsstudien. 2002;2 (2): 61-62
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Nicht nur die vom Autor privat durchgeführte Umfrage, auch begeisterter Applaus in der letzten Hotlinesitzung beglückwünschte die Dänen. Ein seltener Glücksfall, denn in der DANAMI-Studie übernahm die klinische Forschung gleichzeitig versorgungspolitische Aufgaben – mit überzeugendem Erfolg.
Dr. med. Jochen Aumiller 2002;2 (2): 64
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Höhepunkte der 51. Jahrestagung des American College of Cardiology, 17.–20. März in Atlanta
Dr. med. Jochen Aumiller 2002;2 (2): 65
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Bluthochdruck ist bei älteren Patienten mit einer hämodynamisch wirksamen Aortenklappenstenose keine Seltenheit. Die doppelte Druckbelastung des linken Ventrikels fördert die Entstehung einer linksventrikulären Hypertrophie. Der Blutdruck muss deshalb konsequent gesenkt werden, wobei in erster Linie ACE-Hemmer und Kalziumantagonisten eingesetzt werden sollten.
(Sti) 2002;2 (2): 66
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Jeder Postinfarktpatient benötigt vier Medikamente: ein Statin, ASS, einen ACE-Hemmer und einen Betablocker. Jeder dieser Bausteine trägt wesentlich zur Reduktion der Gesamtmortalität und der nicht tödlichen schweren Komplikationen bei.
(Sti) 2002;2 (2): 66-67
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Während die Dissektion eines Aortenaneurysmas vom Typ A eine sofortige Operationsindikation darstellt, sollte eine Typ-B-Dissektion nur in bestimmten Situationen primär operativ angegangen werden. Ist jedoch eine invasive Therapie erforderlich, so steht heute neben der Operation auch eine endovaskuläre Therapie mit einem Stentgraft zur Verfügung. Somit stellt sich die Frage, welche Patienten weiterhin operiert und welche interventionell behandelt werden sollten?
(Sti) 2002;2 (2): 67-68
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Jede Form der Herzinsuffizienz geht mit einem deutlich erhöhten thromboembolischen Risiko einher. Doch nicht alle betroffenen Patienten profitieren von einer Antikoagulation. Doch bei welchen Patienten ist der Nutzen einer Antikoagulation unbestritten?
(Sti) 2002;2 (2): 68
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Bei einem akuten Myokardinfarkt ist die Reperfusion die entscheidende therapeutische Maßnahme. Diese Strategie verfolgen sowohl die Thrombolyse als auch die direkte Koronarangioplastie. Sollte man bei jedem Infarktpatienten eine sofortige Koronarangiographie mit der Möglichkeit der PTCA mit/ohne Stent anstreben oder ist im klinischen Alltag die primäre Thrombolyse die entscheidende Maßnahme? 2002;2 (2): 8-10
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Nur zu gerne wird vergessen, so betont Margo Denke, dass in unserer arzneimittelbestimmten Welt gleichzeitig die Ernährungstherapien völlig in Vergessenheit geraten. Aus diesem Grunde hat sie dankenswerterweise eine kasuistisch orientierte Ernährungstherapie bei den verschiedenen Formen von Dyslipoproteinämien zusammengefasst dargestellt.
Prof. Dr. med. Peter Schwandt 2002;2 (2): 80
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Diabetische Koronarpatienten sollten schon in der Akutbehandlung umfassender und aggressiver behandelt werden – so das Fazit der Diabetologen und Kardiologen auf der interdisziplinär ausgerichteten ersten Österreichisch-Deutschen Konferenz in Wien.
Martin Wiehl 2002;2 (2): 81
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Interview mit Prof. Dr. med. Huber, Wien, und Prof. Dr. med. Tschöpe, Düsseldorf 2002;2 (2): 81
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Die Fähigkeiten von ACE-Inhibitoren, den Sympathikotonus bei Hypertonie zu beeinflussen, sind in der Vergangenheit kontrovers beschrieben worden. Der wichtigste Inaktivierungsmechanismus der Noradrenalinfreisetzung, nämlich die Wiederaufnahme in die Nervenendigung, wird für die Hypertonie in der folgenden Studie untersucht.
Prof. Dr. med. Peter Dominiak 2002;2 (1): 48
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Eine retrospektive Auswertung von über 100 000 Patientinnen nach Herzinfarkt zeigte eine bessere Überlebensrate der Patientinnen, die bei Klinikaufnahme unter einer Hormonsubstitutionsbehandlung standen.
Prof. Dr. med. Peter Schwandt 2002;2 (1): 51
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Das natriuretische Peptid vom B-Typ ist ein Neurohormon, das ganz überwiegend im ventrikulären Myokard gebildet und sezerniert wird. Bei akuten transmuralen Myokardinfarkten zeigen zirkulierende hohe Spiegel (über 80 pg/ml) als unabhängiger prognostischer Faktor eine ungünstige Prognose für das erste Postinfarktjahr an. De Lemos wies nun nach, dass das Neuropeptid bei Patienten mit akuten Koronarsyndromen unabhängig von der Größe des Myokardzelluntergangs als Prognoseindikator Gültigkeit hat.
Dr. med. Franz Dotzer 2002;2 (1): 51
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Herzinfarkte und kardiovaskuläre Todesrate können durch eine aggressive Lipidsenkung verringert werden, wie eine Nachuntersuchung an 402 Patienten nach Bypassoperation zeigt.
Prof. Dr. med. Peter Schwandt 2002;2 (1): 52
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Dr. med. Dirk Einecke 2002;2 (1): 54
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Kurzinterview mit Prof. E. Grube, Siegburg
(DE) 2002;2 (1): 55
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Eine Mittel gegen Angina pectoris, das auch das Risiko für Herztod, Infarkt und anginabedingte Krankenhausaufenthalte senkt? So etwas konnte bisher für kein Antianginosum gezeigt werden. Ob Nicorandil solche Eigenschaften hat, wurde in einer Doppelblindstudie mit 5126 KHK-Risikopatienten prospektiv über im Mittel 1,6 Jahre untersucht.
(DE) 2002;2 (1): 55
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Über 80% aller Typ 2 Diabetiker sterben an einer kardiovaskulären Komplikation. Frühzeitige Diagnose und Behandlung begleitender kardiovaskulärer Risikofaktoren entscheiden daher über die Prognose. Wie Häufigkeit und Schweregrad von kardiovaskulären Folgeerkrankungen reduziert werden können, war Thema eines Symposiums, das von der Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“ veranstaltet wurde.
(Sti) 2002;2 (1): 58
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Beim plötzlichen Herztod zählt jede Sekunde; häufig kommt der Rettungsdienst zu spät. Da in etwa 80% der Fälle eine tachykarde Rhythmusstörung vorliegt, ist die externe Frühdefibrillation die Therapie der Wahl. Die Initiative „Herz im Takt“ wurde ins Leben gerufen, um wesentliche Aufklärungsarbeiten in der Bevölkerung bezüglich des plötzlichen Herztods zu leisten und Informationen über Risikofaktoren und Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
(PN) 2002;2 (1): 60
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