Hypertensiologie

2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010

Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ): Aktualisierte Handlungsanweisungen für die Hochdruckbekämpfung

Nicht dass es an Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie der Hypertonie mangeln würde - im Gegenteil, es war sogar vom 'Schaukampf um Leitlinien' die Rede, weil sich die europäischen und amerikanischen Fachgesellschaften in vielen Punkten nicht zu einheitlichen Empfehlungen durchringen konnten. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) legt in der eben erschienenen 2. Auflage ihrer Hypertonieleitlinien ein wohl begründetes Papier vor, das auch Handlungsanweisungen für scheinbar triviale Fragen wie die Blutdruckmessung enthält. Dr. med. Jochen Aumiller 2004;4 (8): 19-20
mehr »

Ursache oder Epiphänomen? Hochnormale Aldosteronspiegel kündigen spätere Hypertonie an

Zwischen der Höhe des Aldosteronspiegels und der Wahrscheinlichkeit, dass sich der Blutdruck in den folgenden Jahren erhöht, besteht ein Zusammenhang. Schon Personen mit hochnormalen Aldosteronspiegeln sind gefährdet. Priv.-Doz. Dr. med. Carsten Tschöpe, Berlin 2004;4 (8): 53
mehr »

Antihypertensive Therapie: Ist die Kombination aus ACE-Hemmer und AT1-Antagonist sinnvoll?

Kombinationen verschiedener Antihypertensiva steigern die Responderrate von 50 auf ca. 85%. Voraussetzung dafür ist, dass die Kombinationspartner unterschiedliche Wirkungsmechanismen besitzen und damit auch unterschiedliche Angriffspunkte. Ideal wäre also die Kombination aus zwei Substanzklassen, die gegenseitig ihre unerwünschten Wirkungen subtrahieren bei gleichzeitiger Addition erwünschter Effekte wie z.B. bei der Kombination aus Dihydropyridinen und Betablockern. Prof. Dr. med. Peter Dominiak 2004;4 (5): 20-22
mehr »

Das Gehirn und die Allokation von Glukose: Übergewichtig, weil das Gehirn nicht genug Glukose bekommt?

Das Gehirn ist abgegrenzt durch die Blut-Hirn-Schranke, hat einen hohen Energieverbrauch, eine geringe Speicherkapazität für Energie, verwendet nur spezifische Substrate und kann Informationen aus den peripheren Organen aufnehmen und diese Organe kontrollieren. Die Autoren hier ein neues Paradigma zur Regulation der Energieversorgung im Organismus vor 2004;4 (5): 24-26
mehr »

Das „Missing Link“ zwischen Übergewicht und Hochdruck? Fettgewebe kann die Produktion von Aldosteron direkt stimulieren

Adipozyten scheinen direkt Substanzen freizusetzen, die die Produktion von Mineralokortikoiden stimulieren. Diese Beobachtung könnte dazu beitragen, den Zusammenhang zwischen Übergewicht und Bluthochdruck aufzuklären. Dr. Monika Ehrhart-Bornstein, Düsseldorf 2004;4 (5): 42
mehr »

PICXEL-Studie zur Rückbildung der Linksherzhypertrophie: Kombination schlägt Monotherapie

Die PICXEL-Studie belegt, dass die Kombinationstherapie mit Perindopril plus Xipamid der Monotherapie mit Enalapril hinsichtlich der Rückbildung einer linksventrikulären Hypertrophie überlegen war. Prof. Dr. med. Heinrich Holzgreve 2004;4 (5): 6-12
mehr »

Bericht vom 14. Kongress der Europäischen Hochdruck-Gesellschaft (ESH) in Paris vom 13.–17. Juni 2004

Was der Kongress Neues brachte, fassen CardioVasc-Autoren Dr. med. Jochen Aumiller und Prof. Dr. med. Heinrich Holzgreve zusammen. J.A. 2004;4 (5): 6-10
mehr »

Womit soll man den Blutdruck senken? Beharrlichkeit entscheidet über Erfolg der Behandlung

Ob eine antihypertensive Therapie ihr Hauptziel - die Verringerung von kardiovaskulären Komplikationen wie KHK oder Schlaganfall - erreicht, hängt hauptsächlich davon ab, wie effektiv und dauerhaft der Blutdruck gesenkt wird. Die Frage nach der Substanzklasse ist weniger wichtig. Marc Hauchwitz, Abteilung für Neurologie, Städtisches Krankenhaus München-Harlaching 2004;4 (4): 48
mehr »

Wie oft soll man Hochdruckpatienten einbestellen? - Mehr Kontrollen verbessern die Einstellung nicht

Wer bei seinen Hypertonikern die Blutdruckeinstellung durch häufigere Kontrolltermine verbessern will, hat aufs falsche Pferd gesetzt. Prof. Dr. med. Heinrich Holzgreve, München 2004;4 (3): 54
mehr »

Hypertonie bei Adipositas (I): Ursachen und klinische Bedeutung

Übergewicht und Adipositas liegen bei etwa 50% der Bevölkerung in westlichen Industrienationen vor. Damit ist die adipositasassoziierte Hypertonie die häufigste Hypertonieform überhaupt und stellt durch die Assoziation mit metabolischen Veränderungen einen überaus bedeutsamen kardiovaskulären Risikofaktor dar. In dieser Übersicht werden die epidemiologischen, diagnostischen und pathophysiologischen Grundlagen beschrieben, die derzeit die Basis für die Therapieentscheidung darstellen. Dr. med., Dipl.-Biol. Stefan Engeli 2004;4 (2): 20-24
mehr »

Hypertonie bei Adipositas (II): Effekte einer Gewichtsreduktion und medikamentöse Therapie

Da allein mit nicht medikamentösen Methoden bei über 90% der Patienten kein anhaltender gewichtsreduzierender und Blutdruck senkender Langzeiterfolg erzielt werden kann, wird in der Regel eine antihypertensive Pharmakotherapie erforderlich. Prof. Dr. med. Jürgen E. Scholze 2004;4 (2): 25-31
mehr »
2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010


↑ Nach oben