Adipositas
Patienten mit metabolischem Syndrom haben ein deutlich erhöhtes kardiovaskuläres Risiko. Vielfach wird bereits eine kausale Verknüpfung zwischen diesem Risiko und den erhöhten Triglyzeridwerten durchgeführt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sollten vor allem jene Patienten mit einer medikamentösen Triglyzeridstrategie behandelt werden, die ein besonders hohes kardiovaskuläres Risiko haben.
J. Kreuzer 2010;10 (3): 33-36
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Die aktuellen großen Endpunktstudien zur Optimierung der Blutglukoseeinstellung bei Typ-2-Diabetes zeigen, dass Therapie und Therapieziele individualisiert werden müssen. Jüngere Patienten mit kurzer Diabeteslaufzeit und ohne vorbekannte kardiovaskuläre Ereignisse profitieren bezüglich kardiovaskulären Ereignissen und Mortalität von einer strengen Blutglukoseeinstellung. Im Gegensatz zu mikrovaskulären Komplikationen wird allerdings eine relativ lange Zeit benötigt, bis durch die Absenkung der Blutglukosewerte eine Reduktion makrovaskulärer Ereignisse evident wird; der positive Effekt der Blutglukoseoptimierung hält aber andererseits auch besonders lange an.
M. Hummel, M. Meier 2010;10 (3): 37-41
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Regelmäßiges Training führt zu einem reduzierten HbA1c, verbessert die periphere Insulinresistenz, senkt den Triglyzeridspiegel und verbessert langfristig das Cholesterinprofil. Vor der Aufnahme körperlicher Aktivitäten sollte neben einer Aufklärung des Patienten eine hausärztlich-internistische oder sportmedizinische Abklärung zum Ausschluss einer koronaren Herzerkrankung oder eines Belastungshypertonus erfolgen.
M. Kemper, M. Halle 2010;10 (3): 42-45
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Wie sich der Lebensstil bei Männern ändert, wenn Frauen abnehmen, zeigt eine japanische Studie.
A. Wirth 2010;10 (3): 57
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In der Young Finns Study wurde erstmals untersucht, welche Auswirkungen das Verschwinden des metabolischen Syndroms auf die Strukturen und Funktionen der Arterien hat.
A. Wirth 2010;10 (2): 74
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