Adipositas
Editorial zum Schwerpunkt der Ausgabe 6/2009
A. Wirth, G. Klose 2009;9 (6): 1
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Adipositas hat in vielen Ländern der Welt in den letzten Jahren epidemische Ausmaße erreicht. Bei adipösen Menschen, die an Gewichtsreduktionsprogrammen teilnehmen, ist sowohl die psychische Komorbidität als auch das Auftreten spezifischer Essstörungen erhöht. Hierzu zählen vor allem die Binge-Eating-Störung, für deren Validität mittlerweile eine Vielzahl von Forschungsergebnissen existiert, sowie das noch wenig beforschte Night-Eating-Syndrom. Im Rahmen von Gewichtsabnahmeprogrammen müssen in der individuellen Therapieplanung komorbide psychische Störungen und Essstörungen berücksichtigt werden, da etwa das Fortbestehen einer Essstörung den weiteren Gewichtsverlauf negativ beeinflussen kann.
M. De Zwaan, S. Herpertz 2009;9 (6): 36-39
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Die Langzeiteffekte konservativer Therapieprogramme bei Adipositas Grad II mit Begleiterkrankungen bzw. Adipositas Grad III sind unzureichend. Sind konservative Maßnahmen erschöpft, sollten adipositaschirurgische Interventionen bzw. Operationen erwogen werden.
T. Horbach, C. Schildberg 2009;9 (6): 41-45
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Als ein 56-jähriger Patient mit metabolischem Syndrom plötzlich über Übelkeit und Schwindel klagte, sprach zunächst nichts für ein kardiales Ereignis. Doch dann entwickelte er eine leichte Dyspnoe. Das EKG offenbarte überraschenderweise ein schwerwiegendes kardiales Ereignis.
P. Stiefelhagen 2009;9 (6): 56
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Ca. 80% aller KHK-Patienten sind übergewichtig bzw. adipös, bei der Hälfte besteht ein metabolisches Syndrom. Ist für diese Patienten ein Bewegungsprogramm mit hohem Energieverbrauch besser als ein Standardtraining?
A. Wirth 2009;9 (5): 66-68
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Adipöse Frauen haben doppelt so häufig eine Harninkontinenz als Normalgewichtige. Eine moderate Gewichtsabnahme kann helfen.
A. Wirth 2009;9 (2): 68
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