Psychische Störungen und Essstörungen: (Ko)Morbidität bei Adipositas wird oft übersehen

Zusammenfassung:

Adipositas hat in vielen Ländern der Welt in den letzten Jahren epidemische Ausmaße erreicht. Bei adipösen Menschen, die an Gewichtsreduktionsprogrammen teilnehmen, ist sowohl die psychische Komorbidität als auch das Auftreten spezifischer Essstörungen erhöht. Hierzu zählen vor allem die Binge-Eating-Störung, für deren Validität mittlerweile eine Vielzahl von Forschungsergebnissen existiert, sowie das noch wenig beforschte Night-Eating-Syndrom. Im Rahmen von Gewichtsabnahmeprogrammen müssen in der individuellen Therapieplanung komorbide psychische Störungen und Essstörungen berücksichtigt werden, da etwa das Fortbestehen einer Essstörung den weiteren Gewichtsverlauf negativ beeinflussen kann.

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